Frosta kämpft mit steigenden Rohstoffpreisen. / Foto: Unternehmen

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Tiefkühlkosthersteller Frosta verbessert Umsatz - hohe Kosten drücken aber aufs Ergebnis

Der Tiefkühlkosthersteller Frosta hat die Zahlen für das erste Halbjahr veröffentlicht. Das Unternehmen aus Bremerhaven verbesserte demnach seinen Umsatz um fast 4 Prozent zum Vorjahr, leidet aber unter höheren Kosten. Die Prognose ist verhalten.

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Frosta steigerte in den ersten sechs Monaten den Umsatz um 3,8 Prozent auf 262,74 Millionen Euro. Mit 4,99 Millionen Euro fällt der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um fast 60 Prozent niedriger aus. Als Grund für den Gewinneinbruch führt Frosta gestiegene Kosten für die Rohstoffe an. Sie könnten nur mit zeitlicher Verzögerung an die Kunden weitergegeben werden. Auch höhere Ausgaben für Werbung hätten auf den Gewinn gedrückt.

Für das zweite Halbjahr rechnet das Unternehmen mit leicht steigenden Umsätzen. Die Rohstoffpreisentwicklungen und mögliche Wechselkursschwankungen könne das Unternehmen noch nicht abschätzen, heißt es von Frosta. Unklar sei auch, ob man die höheren Kosten durch Preisanpassungen ausgleichen könne. Für das Gesamtjahr geht Frosta von einem Nettogewinn von 15 Millionen Euro aus.

Die Frosta-Aktie notiert an der Börse Stuttgart aktuell bei 59,00 Euro (26.7., 12:45 Uhr). Auf Sicht von zwölf Monaten liegt sie 29 Prozent im Minus.

Ein ausführliches ECOreporter-Porträt der Frosta AG können Sie hier lesen.

Frosta AG: ISIN DE0006069008 / WKN 606900

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