Solaranlage von UDI: Für die beiden UDI-Nachrangdarlehen Solar Sprint Festzins II und III erhalten Anleger derzeit keine Zinsen und Darlehensrückzahlungen. / Foto: Unternehmen

10.05.19 Anleihen / AIF , Finanzdienstleister

UDI: Kaufangebot für Anleger von Solar Sprint Festzins II und III

Rund 12 Millionen Euro hatten Anleger in die von UDI aus Nürnberg vermittelten Nachrangdarlehen Solar Sprint Festzins II und III investiert. Die te Verwaltungs GmbH hat den Anlegern nun ein Kaufangebot unterbreitet. Der angebotene Kaufpreis für die Forderungen aus den Nachrangdarlehen beträgt 50 bis 60 Prozent der Zeichnungssumme.

Kann die Annahme des Angebotes für Anleger eine sinnvolle Option darstellen? Die Frist zur Annahme des Angebotes läuft nach Angaben der Käuferin bis zum 13. Mai 2019.

Die beiden Emittentinnen te Solar Sprint II (III) GmbH & Co. KG haben das Anlegergeld als Nachrangdarlehen an die MEP Miet- und Servicegesellschaften weitergereicht. Dabei handelt es sich um Projektgesellschaften der MEP-Gruppe. Diese Projektgesellschaften haben nach Angaben der te management-Gruppe (kurz: te management) in ca. 8.500 Solardachanlagen investiert. Diese wurden an die jeweiligen Hauseigentümer vermietet.

Dann musste die Muttergesellschaft, die MEP Werke GmbH, im Jahr 2018 ihr Geschäftsmodell verändern und bietet nunmehr Kaufmodelle statt Mietmodelle an. te Management erläutert, dass infolgedessen die geplanten weiteren Verbriefungen bzw. Verkäufe an Finanzinvestoren nicht stattfinden konnten. Dadurch kam den Angaben nach die Refinanzierung der Solaranlagen nicht zustande. In der Folge seien die Projektgesellschaften bis auf Weiteres nicht in der Lage, die Zinszahlungen und die Kapitalrückführungen zu leisten. Dadurch können auch die Emittentinnen derzeit nicht die Nachrangdarlehen der Anleger zurückzuzahlen.

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