Produktion von Solarmodulen bei Canadian Solar. / Foto: Unternehmen

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VDMA: Solarzulieferer stehen im dritten Quartal wieder besser da

Das dritte Quartal 2019 lief für die Photovoltaik-Maschinen- und -Anlagenbauer in Deutschland besser als das zweite Quartal. Der Ausblick der Branche ist aber verhalten.

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Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) meldet, dass der Umsatz mit Maschinen für die PV-Industrie wieder gestiegen sei. Laut VDMA erhöhte er sich im Vergleich zum zweiten Quartal 2019 um 12 Prozent. Für das vierte Quartal seien die Umsatzerwartungen der Branche aber "sehr verhalten", heißt es vom VDMA. Die Anlagenbauer gehen laut VDMA von einem Rückgang von durchschnittlich 18 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal aus.

Deutsche Anlagen und Maschinen für die Solarindustrie sind aber im Ausland weiter gefragt. Mit 98 Prozent erreichte die Exportquote im dritten Quartal einen Rekordwert. Allerdings hätten sich die Zielmärkte verschoben. So habe der nordamerikanische Markt deutlich an Bedeutung gewonnen. Die Exporte von Maschinen in die USA und Kanada hätten sich zum Vorjahr verdoppelt und würden aktuell 30 Prozent des Gesamt-Exportvolumens ausmachen, meldet der VDMA.

Nach Asien lieferten die deutschen Anbieter laut VDMA 60 Prozent ihrer Anlagen aus. Dazu Jutta Trube, Leiterin Photovoltaik-Produktionsmittel des VDMA: "Weltweit ist die Photovoltaik-Produktion am stärksten in China konzentriert, aber die anderen asiatischen Länder, allen voran Malaysia, werden für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau interessant."

Zu den börsennotierten Herstellern von Maschinen für die Photovoltaik-Industrie aus Deutschland gehören PVA TePla und Manz. Mehr zu den Aktien der beiden Unternehmen erfahren Sie in unserem aktuellen ECOreporter-Solaraktienüberblick.  

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