Windkraftanlage von Siemens Gamesa auf Gran Canaria: Die Siemens-Tochter ist führend im Offshore-Segment. / Foto: Unternehmen

05.06.18 Aktientipps , Nachhaltige Aktien , Aktien-Favoriten

Vestas, Siemens Gamesa, Nordex - wer profitiert vom Windkraftausbau? Teil 2

Wie können Anleger vom weltweiten Windkraftausbau profitieren? Wir analysieren für Sie drei Wind-Aktien: Vestas, Siemens Gamesa und Nordex. Lesen Sie im zweiten Teil, wie ECOreporter Siemens Gamesa und Nordex einschätzt.

Siemens Gamesa: Starkes Wachstum in Sicht, aber hohe Bewertung

Starker Konkurrent von Vestas ist Siemens Gamesa. Der deutsch-spanische Windanlagenbauer erzielte im vergangenen Geschäftsjahr (1. Oktober 2016 bis 31. September 2017) einen Umsatz von 11 Milliarden Euro. 2017 hielt die Siemens-Tochter damit einen weltweiten Marktanteil von 16,6 Prozent - ganz knapp auf Platz zwei hinter Vestas. Wie ECOreporter berichtete, schlug Siemens Gamesa den dänischen Konkurrenten jedoch hinsichtlich der ausgelieferten Kapazität.

Zuletzt hat das Unternehmen einen Sparkurs eingeschlagen. Die Siemens-Tochter gab zu Beginn des Jahres bekannt, Stellen streichen zu wollen. Insgesamt will der Windkraftspezialist 6.000 Jobs weltweit abbauen, davon über 200 in Deutschland. Außerdem wolle man die Aktivitäten im Onshore-Bereich um 65 Prozent zurückschrauben, hieß es.

Die Siemens-Gamesa-Aktie notiert momentan bei 13,35 Euro (4.6., 08:07 Uhr). Das Unternehmen hat eine Marktkapitalisierung von 9,14 Milliarden Euro. Für das Geschäftsjahr 2017 schüttete Siemens Gamesa 0,09 Euro an Dividende an die Aktionäre aus. Im laufenden Geschäftsjahr wird eine Dividendenausschüttung in derselben Höhe erwartet. Bei dem momentanen Kurs würde das einer Dividendenrendite von 0,67 Prozent entsprechen.

Über die letzten fünf Jahre ist die Aktie, wie alle Aktien der Windkraftbranche, im Kurs stark geschwankt. Dennoch hätte sich eine Investition gelohnt. Wer vor genau fünf Jahren 1.000 Euro in Aktien von Siemens Gamesa angelegt hätte, könnte sich heute über einen Wert seiner Aktienanteile von knapp 4.653 Euro freuen. Die Kursrendite läge bei 365,3 Prozent - etwas weniger als bei Mitbewerber Vestas.

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