Jim Hagemann Snabe ist Vorsitzender des Siemens-Aufsichtsrats und wird nun KI-Berater der EU. Das sorgt für Kritik. / Foto: Siemens

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Wegen Nähe zu Siemens: Kritik an KI-Berater der EU

Der Siemens-Aufsichtsratsvorsitzende Jim Hagemann Snabe wird Berater der EU-Kommission für Künstliche Intelligenz (KI). Politiker und Verbände sehen einen Interessenskonflikt: Der Münchner Technologiekonzern und ECOreporter-Aktien-Favorit Siemens hatte zuletzt stark von KI-Aufträgen profitiert.

"Es ist problematisch, dass es der Aufsichtsratsvorsitzende eines deutschen Unternehmens ist, das eigene, sehr ausgeprägte Interessen beim Thema KI hat", sagte die Grünen-Europaabgeordnete Alexandra Geese der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Siemens habe beim europäischen KI-Gesetz stark gegen strengere KI-Regeln für Unternehmen lobbyiert.

Siemens profitiert von KI-Aufträgen

Für die Ausrüstung von KI-Rechenzentren hatte Siemens im zweiten Quartal seines laufenden Geschäftsjahres 2025/26 neue Aufträge im Umfang von 1,9 Milliarden Euro erhalten. Siemens-Chef Roland Busch sprach von einem "beispiellosen Auftragswachstum" im dreistelligen Prozentbereich. Der Manager geht davon aus, dass der Boom in den kommenden zwei bis drei Jahren anhalten wird.

Siemens ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Nachhaltige Dividendenkönige. Lesen Sie auch unser umfangreiches Dossier zur Entwicklung der nachhaltigen Dividendenkönige.

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