7C Solarparken hat mehrere Solaranlagen in Deutschland übernommen. / Foto: Unternehmen

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7C Solarparken: Erfolgreichstes Geschäftsjahr, Ausbauziel erreicht

Der Solarparkbetreiber 7C Solarparken hat im Geschäftsjahr 2022 nach eigenen Angaben das beste Ergebnis seiner Geschichte erzielt. Nachdem das Unternehmen seine Ausbauziele im vergangenen Jahr erreichte, erweitern die Bayreuther die Kapazität ihres Anlagenbestands zudem um weitere 21 Megawattpeak (MWp).

Trotz Widrigkeiten werde „das Geschäftsjahr 2022 das beste Jahr in der Geschichte von 7C Solarparken werden, mit einem Rekordumsatz, Rekordgewinnen und einem Allzeithoch der Flüssigmittel“, erklärte Unternehmenschef Steven De Proost. Aufgrund der am 1. Dezember in Kraft getretenen Preisobergrenze für Strom würden die Umsatzerlöse allerdings "in Zukunft durch die Reduzierung der realisierten Einspeisepreise nachteilig beeinflusst“. Wie schätzt ECOreporter die 7C Solarparken-Aktie ein?

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Konkrete Zahlen zum letzten Jahr veröffentlichte 7C Solarparken zunächst nicht. 2022 hatte das Unternehmen etwa 3 Millionen Euro an Rücklagen gebildet, um für die Strompreisgrenze gewappnet zu sein.

Wie 7C Solarparken am gestrigen Montag mitteilte, wurde der Anlagenbestand durch die mehrheitliche Übernahme des geschlossenen Fonds GSI Solarfonds Drei GmbH & Co. KG erneut ausgebaut. Im Bestand des Fonds befinden sich Solaranlagen in Bayern sowie in den ostdeutschen Bundesländern im Gesamtumfang von 21 MWp.

Anlagenbestand wächst weiter 

7C Solarparken verwaltet den Fonds nach eigenen Angaben bereits seit 2019, im letzten Monat habe man nun eine beherrschende Beteiligung von 60 Prozent aufgebaut. Zum Kaufpreis machte das Unternehmen keine Angaben. 7C Solarparken hatte seinen Anlagenbestand 2022 den Ausbauzielen gemäß auf einen Umfang von 401 MWp ausgebaut.

Mit der erstmaligen bilanziellen Berücksichtigung des Fonds steigt das Anlagenportfolio des Konzerns damit auf 422 MWp. Bis Ende 2023 soll der Bestand auf 460 MWp erweitert werden, bis Ende 2024 will 7C Solarparken 525 MWp erreichen.

Im Xetra-Handel ist die 7C Solarparken-Aktie aktuell trotz der guten Nachrichten 1,4 Prozent im Minus zum Vortag und kostet 4,36 Euro (Stand: 7.2.2023, 10:34 Uhr). Auf Monatssicht hat die Aktie 0,7 Prozent an Wert gewonnen, im Jahresvergleich ist sie 5,8 Prozent im Plus.

ECOreporter sieht bei 7C Solarparken eine solide Perspektive, seine Ausbauziele hat das Unternehmen in den letzten Jahren stets erreicht. Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2023 von 15 ist die Aktie moderat bewertet. Hinzu kommt eine attraktive erwartete Dividendenrendite von 2,7 Prozent.

Anlegerinnen und Anleger können über einen Einstieg nachdenken, sollten aber beachten, dass das Unternehmen recht klein ist. Der Umsatz lag 2021 bei lediglich 56 Millionen Euro. Der Kurs schwankte zudem in der Vergangenheit immer wieder deutlich. Wer einsteigt, sollte eine Haltedauer von mehreren Jahren einplanen.

Lesen Sie auch das ECOreporter-Dossier Das sind die besten Solaraktien – wo sich jetzt der Einstieg lohnen kann.

7C Solarparken AG: 

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