7C Solarparken kauft mit frischem Kapital zwei große Solarprojekte. / Foto: Unternehmen

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7C Solarparken sichert sich umfangreiche Projektrechte

Der Solarstromproduzent 7C Solarparken setzt seinen Wachstumskurs fort. Das Unternehmen aus Bayreuth hat von einem nicht namentlich genannten Projektentwickler Projektrechte für zwei Solarparks mit einer Gesamtleistung von 96 Megawatt peak (MWp) gekauft.

Die geplanten Freiflächenanlagen befinden sich in den Regionen Görlitz (Sachsen; 16 MWp) und Vorpommern-Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern; 80 MWp). 7C Solarparken geht davon aus, dass die Solarparks 2023 bzw. 2024 gebaut werden können. Die Anlagen sollen einen wesentlichen Teil dazu beitragen, dass das Unternehmen seinen Kraftwerksbestand bis 2025 wie geplant von derzeit 366 MWp auf 525 MWp ausbauen kann. Zum Kaufpreis der Projektrechte macht 7C Solarparken keine Angaben.

Steven De Proost, Geschäftsführer von 7C Solarparken, äußert sich wie folgt zu dem Vertragsabschluss: „Wir begrüßen die Übernahme von zwei großen Projekten in unsere Pipeline. Erstens hat unsere Gesellschaft eine kritische Größe erreicht, um Projekte von fast 100 MWp zu errichten und zu finanzieren, und dies sogar auf einer Basis von 100 Prozent Eigenkapital. Zweitens glauben wir, dass – inmitten der derzeitigen Energiekrise – der Bedarf an größeren Projekten unverzichtbar ist. Und drittens hat der Projektentwickler in der Transaktion sichergestellt, dass alternative Projekte bestehende Projekte aus der Entwicklungspipeline ersetzen, falls eine finale Baugenehmigung nicht erreicht wird."

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7C Solarparken finanziert die Übernahme der Projektrechte unter anderem mit den Einnahmen aus der jüngsten Kapitalerhöhung (ECOreporter berichtete hier).

Die Aktie des Unternehmens hat im August ein neues Allzeithoch von 5,45 Euro erreicht und befindet sich seitdem in einer Korrekturphase. Aktuell kostet sie im Xetra-Handel 4,60 Euro (Stand 11.10.2022, 9:31 Uhr). Auf Monatssicht ist der Kurs um 16 Prozent gesunken, im Jahresvergleich hat er 23 Prozent zugelegt. Auf Sicht von fünf Jahren beträgt der Wertzuwachs 90 Prozent.

ECOreporter sieht weiterhin gute Aussichten für 7C Solarparken. Das Unternehmen vergrößert seinen Anlagenbestand seit Jahren konsequent und hat seine Wachstumsversprechen bislang stets eingehalten. 7C Solarparken dürfte zudem auch bei gedeckelten Strompreisen weiterhin solide Gewinne erzielen.

Mit einem erwarteten KGV für 2022 von 25 ist die Aktie zwar kein Schnäppchen, aber noch akzeptabel bewertet. Anlegerinnen und Anleger können über einen Einstieg nachdenken. Da der Kurs in der Vergangenheit immer wieder deutlich schwankte, sollten sie aber eine Haltedauer von mehreren Jahren einplanen.

Lesen Sie auch das ECOreporter-Dossier Das sind die besten Solaraktien – wo sich jetzt der Einstieg lohnen kann.

7C Solarparken AG: 

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