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Alstom macht mehr Umsatz und bestätigt Ausblick
Der französische Eisenbahnbauer Alstom hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2025/26 den Umsatz gesteigert und mehr neue Aufträge erhalten. Seinen Ausblick bestätigte der Konzern.
Im Zeitraum April bis Juni steigerte Alstom seinen Umsatz im Vergleich zum ersten Quartal 2024/25 um 2,8 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Dabei belasteten Währungseffekte und der Verkauf des Signaltechnik-Geschäfts in Nordamerika. Um diese Einflüsse bereinigt, wuchsen die Erlöse um 7,2 Prozent. Ergebniszahlen teilte der Konzern zunächst keine mit.
Alle Produktlinien entwickelten sich gut
Gleichzeitig verzeichnete Alstom neue Aufträge im Wert von 4,1 Milliarden Euro, verglichen mit 3,6 Milliarden Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Auftragsbestand belief sich zum 30. Juni 2025 auf 92,3 Milliarden Euro – laut Konzern eine gute Basis für künftige Umsätze.
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"Die Auftragseingänge im ersten Quartal haben die Marke von 4 Milliarden Euro überschritten, und die Aussichten für das zweite Quartal sind dank der Dynamik in Nordamerika sehr gut", sagte Alstom-Chef Henri Poupart-Lafarge. "Alle Produktlinien haben zum organischen Umsatzwachstum beigetragen, insbesondere durch Projekte in Deutschland, die nun anlaufen."
Seinen Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte Alstom. Der Umsatz soll organisch, also ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten und Firmenverkäufen, um 3 bis 5 Prozent wachsen. Die um Sondereffekte bereinigte Marge beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird wie im Vorjahr bei rund 7 Prozent erwartet. Darüber hinaus strebt das Unternehmen einen freien Cashflow von 200 bis 400 Millionen Euro an. Der freie Cashflow ist der Betrag, der nach Abzug aller Kosten und Investitionen übrig bleibt und für Dividendenzahlungen, Schuldenabbau oder weitere Investitionen genutzt werden kann.
Auch seine mittelfristigen Ziele bestätigte Alstom. Innerhalb der nächsten drei Jahre will der Konzern eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 8 und 10 Prozent und ein durchschnittliches Umsatzwachstum von rund 5 Prozent erreichen.
Aktie hat weiter Potenzial
An der Börse kommen die Zahlen gut an, die Alstom-Aktie notiert zum Vortag aktuell 4,5 Prozent im Plus bei 21,97 Euro (Stand: 23.7.2025, 11:01 Uhr). Im Monatsvergleich legte die Aktie 11,5 Prozent zu, auf Jahressicht stieg der Kurs um 18,6 Prozent.
Im Mai hatte Alstom mit seiner Prognose für das Anfang April begonnene Geschäftsjahr 2025/26 noch enttäuscht, der Kurs war daraufhin zweistellig eingebrochen. Mittlerweile ist die Aktie aber wieder auf ihren Erholungskurs zurückgekehrt. Diesen hatte sie Anfang 2024 begonnen, nachdem Alstom zuvor wegen der teuren Übernahme der Bahnsparte des kanadischen Konzerns Bombardier kräftig an Börsenwert eingebüßt hatte.
ECOreporter sieht weiterhin gute Aussichten für die Aktie. Alstom hat ein robustes Geschäftsmodell, ist solide finanziert und dürfte nach der abgeschlossenen Integration der Bombardier-Sparte höhere Gewinnmargen erzielen. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis der Aktie liegt für das laufende Geschäftsjahr bei moderaten 11. Geduldige Anlegerinnen und Anleger können weiter einsteigen.
Alstom S.A.: ISIN FR0010220475 / WKN A0F7BK
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