Windpark von Energiekontor. / Foto: Unternehmen

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Ausschreibung Windenergie: ABO Wind und Energiekontor erfolgreich

Im Dezember war die Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land überzeichnet – erstmals seit über einem Jahr. Die bisherigen fünf Ausschreibungsrunden in 2019 waren massiv unterzeichnet gewesen. Ob sich daraus eine Trendwende für die Windenergie an Land schlussfolgern lässt, muss sich nach Einschätzung der Bundesnetzagentur jedoch noch zeigen.

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Das Ausschreibungsvolumen von 500 Megawatt (MW) war im Dezember geringer als in den meisten anderen Ausschreibungsrunden des Jahres 2019. Mit 76 eingereichten Geboten im Umfang von 686 MW war diese Runde leicht überzeichnet. Die verbesserte Gebotslage führte zu einem leichten Absinken des durchschnittlichen Zuschlagswertes gegenüber der Vorrunde von 6,20 auf 6,11 Cent pro Kilowattstunde.

Mehr als 30 Prozent für Brandenburg

Mit 174 MW entfiel mehr als ein Drittel des Zuschlagsvolumens auf Gebote für Windenergieanlagen in Brandenburg (17 Zuschläge). Danach folgen Niedersachsen (73 MW auf drei Zuschläge), Nordrhein-Westfalen (73 MW, elf Zuschläge) und Schleswig-Holstein (49 MW, sechs Zuschläge). Acht Zuschläge gingen an Bürgerenergiegesellschaften, darunter zwei für einen Standort in Bayern.

ABO Wind und Energiekontor erhalten Zuschläge

ABO Wind hat den Zuschlag für ein Windparkprojekt im Saarland erhalten. Im Windpark Wadern-Wenzelstein sollen drei Windenergieanlagen des Typs Nordex N131 mit einer Nennleistung von je 3,3 MW errichtet werden. Die geplanten Anlagen werden nach Angaben von ABO Wind jährlich rund 33 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom produzieren. Die Inbetriebnahme der Anlagen ist für Ende 2020 geplant.

Die Energiekontor AG hat den Zuschlag für ein Windparkprojekt mit vier Windenergieanlagen im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg erhalten. Weitere Zuschläge gingen unter anderem an die PNE AG für vier Windenergieanlagen in Hessen und an die juwi AG (vier Anlagen in Hessen, zwei in Thüringen).

Die nächste Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land findet am 1. Februar 2020 statt. Das Ausschreibungsvolumen ist dann mit 900 MW deutlich höher als bei der Dezember-Ausschreibung.

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