Brennstoffzelle von SFC Energy. Der Börsenkurs des Unternehmens hat in den letzten Monaten deutlich zugelegt. / Foto: SFC Energy

  Nachhaltige Aktien

BaFin verhängt Geldbuße gegen SFC Energy – Unternehmen nimmt Stellung

Die deutsche Finanzaufsicht BaFin hat gegen das bayrische Wasserstoffunternehmen SFC Energy eine Geldbuße von 189.000 Euro verhängt. Grund dafür ist nach Angaben der Behörde ein Verstoß gegen die Pflichten des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG).

In einer Meldung der BaFin heißt es, das Unternehmen habe den Halbjahresfinanzbericht für das Geschäftsjahr 2022 nicht veröffentlicht. SFC Energy teilte dazu auf Anfrage von ECOreporter mit, die BaFin-Meldung gebe den Sachverhalt gekürzt wieder. „Der auf der Unternehmenshomepage eingestellte „Halbjahresbericht 2022“ enthielt keinen sogenannten „Bilanzeid“ (vgl. § 264 Abs. 2 Satz 3, § 289 Abs. 1 Satz 5 HGB)“, erläutert SFC Energy. „Die Hinzufügung dieser Erklärung war fahrlässig unterblieben, wie auch die BaFin feststellte. Weitere Beanstandungen gab es nicht.“

Die SFC Energy-Aktie hat gestern, mutmaßlich auch aufgrund der BaFin-Meldung, 5,4 Prozent an Wert eingebüßt, an der Börse Xetra notierte sie zum Handelsschluss bei 21,75 Euro. Seit Ende 2021 hat die Aktie mit einigen Ausschlägen nach oben stetig an Wert verloren. Im Jahresvergleich ist sie 4 Prozent im Minus, auf drei Jahre gesehen hat sie 10 Prozent eingebüßt. Langfristig ist die Aktie gut gelaufen, auf fünf Jahre liegt sie 72 Prozent im Plus. Zuletzt befand sich der Kurs in einer Aufwärtsbewegung, auf drei Monate betrachtet hat er 34 Prozent gewonnen.

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