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Banken achten stärker auf Nachhaltigkeit
Auch wenn das Thema gerade nicht im Trend zu liegen scheint: Viele Banken in Deutschland und Österreich haben ihre Palette an nachhaltigen Finanzprodukten im letzten Jahr ausgebaut oder zumindest nicht reduziert. Zudem werden Kreditzinsen immer häufiger an das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen gekoppelt.
Der Branchenverband Forum Nachhaltige Geldanlage (FNG) hat für seinen neuen Marktbericht 77 deutsche und österreichische Finanzinstitute unter anderem zu ihren nachhaltigen Angeboten befragt. Das Ergebnis: 29 Prozent der Unternehmen haben ihre grüne Produktpalette 2025 erweitert, 70 Prozent ließen sie unverändert. Nur ein Marktteilnehmer reduzierte sein nachhaltiges Portfolio.
Es kommen weitere nachhaltige Angebote
Derzeit plant laut FNG kein einziges Institut, grüne Produkte einzustampfen. 16 Prozent der Befragten, die 2025 keine Änderungen vorgenommen haben, wollen künftig sogar neue nachhaltige Angebote herausbringen. Als größtes Hindernis für die Einführung von grünen Finanzprodukten wird die EU-Regulatorik genannt, die viele Anbieter weiterhin als zu komplex und unpräzise einschätzen.
Aus dem FNG-Marktbericht geht auch hervor, dass bereits rund 20 Prozent der befragten Banken sogenannte Sustainability-Linked Loans (SSLs) anbieten. Das sind Kredite, deren Zinssätze sich verändern, wenn Unternehmen Nachhaltigkeitsziele erreichen oder verfehlen. Laut dem Bericht planen weitere 17 Prozent der Geldhäuser, SSLs einzuführen.
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