Im Bild: Das Zweifamilienhaus in Lößnitz, das die Markus Hörning GmbH sanieren will. / Foto: Bettervest

09.08.19 Crowd-Investment

Bettervest: Bis zu 5,5% Zins - Crowdanleger für Immobilien-Sanierung gesucht

Die Markus Hörning GmbH will in der Kleinstadt Lößnitz (Sachsen) ein Zweifamilienwohnhaus sanieren. Die Maßnahmen sollen die Energiebilanz des Hauses verbessern. Crowdanleger können das Vorhaben unterstützen – es winkt eine Verzinsung von bis zu 5,5 Prozent pro Jahr.

Die geplanten Sanierungsmaßnahmen umfassen neben einer neuen Geschossdecken- und Fußbodendämmung und der Erneuerung der Heizungsanlage auch die Installation einer Photovoltaikanlage. Zudem sollen in dem Haus die Sanitäranlagen erneuert und eine vollbiologische Kleinkläranlage eingebaut werden. 

Nach den Sanierungsmaßnahmen soll das Zweifamilienhaus verkauft werden. Die Immobilie hat laut einem Gutachten einen Marktwert von 580.000 Euro.

Neue Heizung, neue Dämmung, PV-Anlage und vollbiologische Kläranlage - ab 50 Euro geht's los

Anleger können auf dem Portal Bettervest (www.bettervest.com) der Markus Hörning GmbH Kapital für die Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung stellen. Die Mindestinvestitionssumme liegt bei 50 Euro. Ein ECOreporter-Porträt der Crowd-Plattform finden Sie hier.

Die Laufzeit des Nachrangdarlehens beträgt ein Jahr. Es wird jährlich mit 5 Prozent verzinst. Entscheiden sich Anleger bis zum 26. August zu einer Investition, erhalten sie einen Bonuszins von 0,5 Prozent. Bis jetzt haben laut Bettervest 18 Investoren insgesamt 5.350 Euro an Kapital bereitgestellt (9.8., 13:15 Uhr).

Zielsumme 199.600 Euro

Die Fundingschwelle, ab der das Projekt umgesetzt wird, liegt bei 100.000 Euro, die Ziel-Fundingsumme bei 199.600 Euro. Sollte nur die Fundingschwelle erreicht werden, wird der Projektinitiator das restliche Geld selbst beisteuern. Getilgt wird das Darlehen am Ende der Laufzeit.

Bei dem Crowd-Investment handelt es sich um ein Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt, das an die Markus Hörning GmbH vergeben wird. Falls das Unternehmen insolvent werden sollte, werden zuerst die anderen Gläubiger bedient (der Darlehensgeber wird "nachrangig" bedient). Die Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

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