China trägt nach wie vor den Großteil zum Photovoltaik-Wachstum bei, zeigt ein Zwischenbericht der IEA. / Foto: Pixabay

  Erneuerbare Energie

China bleibt Wachstumstreiber bei Solar

Ohne China geht am weltweiten Solarmarkt nicht viel. Das belegen Zahlen der Internationalen Energie Agentur (IEA) für 2017. 

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Für das vergangene Jahr meldet die IEA einen Rekordzubau von knapp 100 Gigawatt (GW). Das Wachstum sei aber vergleichweise gering, wenn man China aus dieser Bilanz herausrechne. 

Laut dem Zwischenbericht "Snapshot of Global Photovoltaic Markets" waren bis Ende 2017 weltweit Solaranlagen mit insgesamt 402 GW Leistung installiert. Davon seien rund 98 GW im vergangenen Jahr dazugekommen, nach 76 GW im Jahr 2016. 

Wieder leichtes Plus im europäischen Markt

Europas Solarmarkt erholt sich allmählich: Der Zubau lag 2017 bei 6,5 Gigawatt (2016: 6 GW). In Europa lag demnach Deutschland mit 1,8 GW an Neuinstallationen vorne, gefolgt von Großbritannien (950 Megawatt), Frankreich (875 Megawatt) und den Niederlanden (853 Megawatt). Die Türkei wurde von der IEA dabei nicht berücksichtigt, sie zählt das Land zur Region Naher Osten. 

China mit deutlichem Abstand führend

Mit einem Zubau von 53 GW machte China im vergangenen Jahr über die Hälfte  des weltweiten Marktes aus. Rasant war die Entwicklung auch in Indien (9,1 GW) und anderen Schwellenländern, zeigt der Zwischenbericht. Hingegen sei der US-Markt um 28 Prozent auf 10,6 Gigawatt zurückgegangen. 

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