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Chip-Zulieferer ASML: Niederlande wehren sich gegen US-Gesetz
Die USA wollen Verbündete zu strengeren Exportkontrollen bei Geschäften mit China zwingen. Das könnte den Verkauf bestimmter Chipfertigungsanlagen weiter einschränken. Die Niederlande wehren sich – im Mittelpunkt steht dabei der Chipanlagenbauer ASML.
Bei dem Streit geht es um den sogenannten MATCH Act, einen Gesetzentwurf im US-Kongress. Er soll der US-Regierung mehr Möglichkeiten geben, auch verbündete Staaten zu strengeren Exportkontrollen gegenüber China zu bewegen. Nach Auffassung der niederländischen Regierung würde das den wirtschaftlichen Spielraum des Landes erheblich einschränken.
Niederländischer Handelsminister reist in die USA
Von einer solchen Regelung betroffen wäre vor allem der Technologiekonzern ASML, einer der wichtigsten Ausrüster der globalen Halbleiterbranche. Das Unternehmen ist der weltweit einzige Anbieter von Extreme Ultraviolet Lithography-Anlagen (EUV-Anlagen), der Schlüsseltechnologie für die Herstellung der aktuell modernsten Mikrochips.
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