Chip-Produktionsmaschine von ASML. Der Aktienkurs des Konzerns hat sich auf Jahressicht mehr als verdoppelt. / Foto: ASML

  Aktientipps, Nachhaltige Aktien

Bis 650 % Plus: 20 nachhaltige Chip-Aktien (Teil 2)

Computer-Chips waren noch nie so gefragt wie heute. Wer in die richtigen Chip-Aktien investiert, hat Chancen auf hohe Renditen. Andere Aktien sind derzeit hingegen deutlich zu teuer. ECOreporter stellt 20 besonders nachhaltige Halbleiteraktien vor.

Der erste Teil des ECOreporter-Branchenüberblicks, den Sie hier lesen können, beschäftigt sich mit Chip-Entwicklern und -Herstellern wie Intel, AMD und Taiwan Semiconductor. Im zweiten Teil geht es um Unternehmen, die den Halbleiterherstellern Produktionsmaschinen, Testanlagen oder das wichtigste Vorprodukt liefern: Wafer, hauchdünne Siliziumscheiben, aus denen die Chips herausgesägt werden.

Produzenten von Halbleitersilizium analysiert ECOreporter hingegen nicht, weil sie oft noch andere, kontroverse Geschäftsbereiche haben. Der japanische Weltmarktführer Shin-Etsu Chemical etwa führt Tierversuche für Silizium durch, das er an Kosmetikkonzerne verkauft.

Alle hier vorgestellten Unternehmen sind in tiefgrünen Fonds enthalten, die ihre Aktien nach strengen Kriterien auswählen (Tests nachhaltiger Fonds finden Sie hier). Und auch ECOreporter hat die Unternehmen eingehend auf ihre Nachhaltigkeit abgeklopft – und diese für gut befunden.

Maschinenbauer

ASML ist Weltmarktführer bei Produktionsmaschinen für Chips der neuesten Generation mit Strukturbreiten von fünf Nanometern (ein Nanometer ist 70.000-mal so dünn wie ein menschliches Haar). Der niederländische Konzern liefert seine Anlagen, von denen manche mehr als 200 Millionen Euro kosten, an alle großen Chip-Hersteller wie Intel, Taiwan Semiconductor und Samsung. Mit einer Marktkapitalisierung von fast 300 Milliarden Euro ist ASML eine der wertvollsten Aktiengesellschaften Europas.

Das Unternehmen rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatzanstieg um 35 Prozent auf knapp 19 Milliarden Euro. Auch der Nettogewinn dürfte deutlich höher ausfallen als 2020, als ASML 3,6 Milliarden Euro verdiente. Bis 2023 will der Konzern für bis zu 9 Milliarden Euro eigene Aktien zurückkaufen.

Nachdem der Aktienkurs in den letzten fünf Jahren um mehr als 650 Prozent gestiegen ist (siehe Tabelle im Premium-Bereich), liegt das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2021 bei hohen 51. ASML hat weiterhin glänzende Aussichten, Neueinsteiger sollten aber auf Kursrücksetzer warten.

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