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Aktientipps, Nachhaltige Aktien
Nachhaltige Chip-Aktien: Welche Zulieferer profitieren vom KI-Boom?
Ohne sie läuft auch bei Nvidia, TSMC und Co. nichts: Chiphersteller brauchen Waferscheiben, auf denen Halbleiter entstehen, hochkomplexe Maschinen für die Chipfertigung und Anlagen, mit denen einzelne Chips anschließend miteinander verbunden werden. Doch vom KI-Boom profitieren die Zulieferer höchst unterschiedlich. ECOreporter hat fünf Aktien aus der zweiten Reihe der Chipindustrie untersucht.
Besonders gefragt ist derzeit alles, was für die modernsten KI-Chips gebraucht wird. Das sind Wafer in bestimmten Größen, hochmoderne Produktionsanlagen und Maschinen für das sogenannte Advanced Packaging, bei dem mehrere Chips für mehr Leistung verbunden werden. Abseits von KI sieht die Chip-Welt aber weniger rosig aus. Die Geschäfte mit Halbleitern für Smartphones, PCs, Autos und Industrie erholen sich nach einer mehrjährigen Schwächephase zwar, allerdings nur langsam und ungleichmäßig.
In Teil eins des Chip-Aktien-Überblicks, den Sie hier lesen können, hat ECOreporter die Aussichten von Konzernen analysiert, die Halbleiter entwickeln und herstellen. Für Teil zwei hat die Redaktion nun fünf Halbleiter-Zulieferer durchleuchtet:
- Aixtron
- ASML
- BE Semiconductor
- Siltronic
- Sumco
Für Anlegerinnen und Anleger ist die Lage fast noch komplizierter als bei den Chipentwicklern und -herstellern. Denn ein Zulieferer kann mitten im KI-Boom stecken – und gleichzeitig weiterhin unter Überkapazitäten und schwacher Nachfrage in klassischen Chipmärkten leiden. Die hohe Nachfrage von Techkonzernen kommt zudem ganz unterschiedlich bei den Unternehmen an.
Wie nachhaltig sind die Chip-Zulieferer?
Wie schon bei den Chipherstellern gilt: Die Halbleiterproduktion und die Nutzung von Chips verschlingt viel Strom und Wasser und verursacht erhebliche Treibhausgasemissionen. Bei den Unternehmen ist daher nicht nur wichtig, welche Emissionen im eigenen Betrieb (Scope 1 und 2) entstehen, sondern auch, wie die Klimabilanz der Wertschöpfungskette außerhalb des Unternehmens aussieht (Scope 3).
Bei den Waferherstellern Siltronic und Sumco entsteht der größere Teil der ausgewiesenen Emissionen, wenn aus den Wafern Chips produziert werden. Bei den Maschinenbauern fällt besonders der spätere Stromverbrauch beim Betrieb der Anlagen ins Gewicht. Die Hersteller können ihre Maschinen zwar energieeffizienter machen – steigt die Zahl der genutzten Anlagen, kann die absolute Menge der Emissionen aber trotzdem zunehmen. Auf den Strommix der Kunden haben die Konzerne keinen Einfluss.
Die Aktien von Zulieferern der Chipbranche sind in den letzten Monaten stark gestiegen. Im Premium-Bereich lesen Sie, wie ECOreporter die Einstiegschancen in der Branche aktuell bewertet und wie es um die Nachhaltigkeit der Konzerne bestellt ist.
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