Gegen Jinko Solar und weitere Konzerne der Solarbranche gibt es Vorwürfe, sie würden von Zwangsarbeit in China profitieren. Die Unternehmen bestreiten dies. / Foto: Jinko Solar

  Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie

Zwangsarbeit in China für Solarzellen? Die Hintergründe – und was Wacker Chemie sagt

Zwangsarbeit für die Solarbranche? Nach aktuellen Untersuchungen der britischen Sheffield Hallam University und der US-Beratungsfirma Horizon Advisory schuften Zwangsarbeiter in China bei der Gewinnung von Rohstoffen und der Herstellung von Polysilizium. Es geht um Vorprodukte für die Solarindustrie.

Im Zentrum der Vorwürfe stehen Fabriken von Konzernen in der chinesischen Region Xinjiang. Nach internationalen Erkenntnissen unterdrückt hier das chinesische Regime seit Jahren die muslimische Minderheit der Uiguren und interniert diese in Umerziehungslagern. Im Rahmen eines staatlichen „Arbeits-Programms“ werden diese Menschen teils auch als Zwangsarbeiter bei der Herstellung von Polysilizium und der Gewinnung von metallurgischem Silizium in der Region eingesetzt. Letzteres wird für die Polysiliziumherstellung benötigt.

Nach Erkenntnissen von Horizon Advisory stammt etwa ein Drittel des Polysiliziums, das weltweit für die Fertigung von Solarmodulen verwendet wird, aus Fabriken in Xinjiang.

Die weiteren wichtigen Informationen lesen Sie als ECOreporter-Premium-Leser/-in. Einloggen oder Premium-Leser/-in werden.

...

Verwandte Artikel

27.04.21
 >
22.04.21
 >
16.04.21
 >
12.04.21
 >
10.03.21
 >
Aktuell, seriös und kostenlos: Der ECOreporter-Newsletter. Seit 1999.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x