Daldrup & Söhne rutschte 2020 wegen eines Sondereffekts in die roten Zahlen. / Foto: Unternehmen

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Daldrup & Söhne mit Gewinnwarnung für 2020 – wie reagiert die Aktie?

Der Bohrtechnik- und Geothermiespezialist Daldrup & Söhne muss seine Prognose für das Geschäftsjahr 2020 deutlich nach unten korrigieren. Nach Änderungen beim Verkauf einer Tochtergesellschaft rechnet das Unternehmen aus dem nordrhein-westfälischen Ascheberg nun mit einem operativen Verlust.

Demnach verzichtet Daldrup beim Verkauf seiner knapp 49 Prozent an der Geysir Europe an die Luxemburger IKAV-Gruppe im Rahmen einer neuen Vereinbarung auf künftige Forderungen von rund 5,7 Millionen Euro. Was bedeutet das für Jahresergebnis und Aktie?

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Für 2020 erwartet Daldrup nun einen operativen Verlust in Höhe von 4,9 bis 5,1 Millionen Euro. Bisher hatte das Unternehmen beim Gewinn vor Zinsen und Steuern eine Marge zwischen 2 Prozent und 4 Prozent prognostiziert. Bei der Gesamtleistung sollen im vergangenen Jahr wie erwartet 40 Millionen Euro erreicht worden sein.

In Folge der Nachricht brach die Aktie von Daldrup & Söhne am vergangenen Donnerstag um rund 17 Prozent ein. Aktuell steht sie im Tradegate-Handel bei 4,74 Euro und ist damit zum Freitag 3 Prozent im Plus (Stand: 15.2.2021, 11:37 Uhr). Auf Monatssicht ist die Aktie 24,6 Prozent im Plus, im Jahresvergleich hat sie 72,9 Prozent an Wert gewonnen.

Langfristig ist die Aktie allerdings deutlich im Minus: Auf drei Jahre gesehen sind es 62,5 Prozent, auf fünf Jahre gesehen 42,5 Prozent. Dazu schwankt der Kurs der Aktie stark. ECOreporter sieht Daldrup & Söhne daher als ein risikoreiches Investment.

Daldrup & Söhne AG:  ISIN DE0007830572 / WKN 783057

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