Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Design wird in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben. / Foto: Deutscher Nachhaltigkeitspreis

24.03.20 Meldungen

Deutscher Nachhaltigkeitspreis kürt grüne Design-Leistungen

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Design prämiert vorbildliche Beispiele nachhaltiger Gestaltung. Der Preis, der in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben wird, orientiert sich an den Zielen der von der UN ausgerufenen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Berücksichtigt werden die wesentlichen UN-Nachhaltigkeitsziele wie Klimaschutz, Bewahrung der Biodiversität und Schutz natürlicher Ressourcen.

"Nachhaltige Gestaltung hat das Potenzial, wirksame Antworten auf die drängenden ökologischen und sozialen Herausforderungen zu geben“, sagt der Initiator des Deutschen Nachhaltigkeitspreises, Stefan Schulze-Hausmann. "Designerinnen und Designer können die Lebensweise der Menschen beeinflussen und so wichtige Beiträge zum Wandel hin zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft leisten.“

Wegweisende Ikonen, innovative Vorreiter und Zukunftsvisionen gesucht

Ausgezeichnet werden besonders nachhaltige Lösungen in Form von Produkten, Dienstleistungen und Systemen in den Bereichen Bau und Einrichtung, Kleidung und Accessoires, Kommunikation, Mobilität und Transport sowie Gesundheit und Pflege. Ausgezeichnet werden können auch Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Verpackung, Freizeit und Tourismus, Ernährung und Landwirtschaft, Information und Bildung sowie Beruf und Büro.

Kriterien wie Ressourceneffizienz, Umweltverträglichkeit und faire Lieferketten stehen neben gestalterischer Qualität, Ästhetik und Funktionalität im Fokus. Der Preis würdigt neben aktuellen Vorreitern auch Design-Ikonen sowie gestalterische Zukunftskonzepte.

Hochkarätige Jury

Bewerben können sich Unternehmen, Designerinnen und Designer innerhalb und außerhalb von Agenturen, Studierende und Start-ups. Sie sind ab sofort eingeladen, über eine Online-Bewerbung ihre Produkte, Dienstleistungen oder Systeme und deren nachhaltigen Beitrag vorzustellen. Dazu ist aussagestarkes Bildmaterial (etwa Videos, Fotos, Renderings oder Skizzen) hochzuladen. Auf die physische Einsendung von Produkten wird aus Umweltschutzgründen verzichtet.

Über die Nominierten, Finalisten und Sieger entscheidet eine Jury, zu der die Designer Konstantin Grcic und Peter Schreyer, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, sowie Dr. Christine Lemaitre, Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung, gehören. Außerdem sind Prof. Maja Göpel und Cradle-to-Cradle-Initiator Prof. Dr. Michael Braungart Mitglieder der Jury.

Interessenten erhalten weitere Informationen unter www.nachhaltigkeitspreis.de

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