Die Helma-Aktie ist mittlerweile ein Zockerpapier. / Foto: Helma

  Nachhaltige Aktien, Wachhund

Die Helma-Aktie fährt weiter Achterbahn

Letzten Donnerstag plus 65 Prozent, von Freitagmittag bis Montagabend minus 66 Prozent – die Aktie des insolventen Bauunternehmens Helma Eigenheimbau schwankt weiter sehr stark.

Letzte Woche hatten Spekulanten auf die Bekanntgabe eines neuen Investors für die Helma-Gruppe gehofft. Als eine entsprechende Meldung des niedersächsischen Konzerns ausblieb, stürzte der Börsenkurs wieder ab.

Der Insolvenzverwalter Manuel Sack hatte im März angekündigt, Gespräche mit möglichen Investoren zu führen. Eine Entscheidung stellte er für Juni in Aussicht.

Welche Aussichten hat die Aktie?

Drei Helma-Unternehmen hatten im Februar und März Insolvenz angemeldet, Massekredite eines Finanzierungspartners sollen im Insolvenzverfahren den laufenden Geschäftsbetrieb aufrechterhalten (ECOreporter berichtete hier).

Die Helma-Aktie steht im Tradegate-Handel aktuell bei 0,69 Euro (16.4.2024, 9:04 Uhr). Zu Hochzeiten notierte sie bei 70 Euro. Alleine in den letzten zwölf Monaten hat sie 96 Prozent an Wert verloren – trotz Zuwächsen von 223 Prozent in den letzten vier Wochen.

Wer jetzt in die Helma-Aktie einsteigt, geht eine Wette mit völlig unklarem Ausgang ein. ECOreporter rät von solchen Spekulationsgeschäften ab. Die Helma Eigenheimbau AG ist insolvent, Anlegerinnen und Anlegern droht der vollständige Verlust ihres Kapitals.

Lesen Sie auch unser Dossier Nachhaltige Immobilienaktien: Wo es trotz Krise noch Investmentchancen gibt.

Helma Eigenheimbau AG:  ISIN DE000A0EQ578 / WKN A0EQ57

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