Helma baut energieeffiziente Häuser. Wegen der Krise im Baugewerbe mussten drei Helma-Firmen Insolvenz anmelden. / Foto: imago images, Rust

  Nachhaltige Aktien, Wachhund

Helma Eigenheimbau: Warum gewinnt die Aktie 415 %?

Der Börsenwert der insolventen Helma Eigenheimbau AG ist gestern um weitere zwei Drittel gestiegen. Bieten sich aktuell Kaufgelegenheiten?

Neuigkeiten zu Helma gibt es nicht. Drei Gesellschaften der niedersächsischen Firmengruppe haben im Februar und März Insolvenz angemeldet, Massekredite eines Finanzierungspartners sollen im Insolvenzverfahren den laufenden Geschäftsbetrieb aufrechterhalten (ECOreporter berichtete hier).

Der gestrige Kurszuwachs von 65 Prozent dürfte vor allem auf Spekulanten zurückzuführen sein, die darauf hoffen, dass Helma einen Investor findet, der die Unternehmen aus der Insolvenz herausholt. Konkrete Anzeichen dafür gibt es bislang allerdings nicht.

Eine Aktie für Zocker

Zudem finden die aktuellen Kursbewegungen auf sehr niedrigem Niveau statt. Die Aktie kostet im Tradegate-Handel aktuell 1,60 Euro (Stand 12.4.2024, 8:33 Uhr). Zu Hochzeiten notierte sie bei 70 Euro. Alleine in den letzten zwölf Monaten hat sie 90 Prozent an Wert verloren – trotz Zuwächsen von 257 Prozent auf Wochensicht und 415 Prozent im Monatsvergleich.

Wer jetzt in die Helma-Aktie einsteigt, geht eine Wette mit völlig unklarem Ausgang ein. ECOreporter rät von solchen Spekulationsgeschäften ab. Die Helma Eigenheimbau AG ist insolvent, Anlegerinnen und Anlegern droht der vollständige Verlust ihres Kapitals.

Lesen Sie auch unser Dossier Nachhaltige Immobilienaktien: Wo es trotz Krise noch Investmentchancen gibt.

Helma Eigenheimbau AG:  ISIN DE000A0EQ578 / WKN A0EQ57

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