Essity hat im ersten Quartal 2021 unter den Auswirkungen der Corona-Krise gelitten. / Foto: Unternehmen

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Essity in der Pandemie unter Druck – erstes Quartal enttäuscht

Der schwedische Hygienekonzern Essity hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021 deutliche Umsatz- und Gewinneinbußen hinnehmen müssen. Was bedeutet das für die Aktie?

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Der Umsatz gab zwischen Januar und März laut heute veröffentlichter Zahlen um 18 Prozent auf 27,5 Milliarden Schwedische Kronen (SEK; 2,7 Milliarden Euro) nach. Der Gewinn je Aktie brach sogar um rund 34 Prozent auf 3,04 SEK (0,30 Euro) ein.

Essity bekommt damit die Corona-Krise weiter zu spüren, das Geschäft mit Hotels, Restaurants, Büros und anderen gewerblichen Kunden leidet unter dem erneuten Lockdown in vielen Ländern. Ander als im Gesamtjahr 2020 konnte im ersten Quartal 2021 auch eine gestiegene Privatkundennachfrage von 18 Prozent diese Einbußen nicht auffangen.

Analysten hatten im Vorfeld bessere Zahlen erwartet, entsprechend negativ fiel die Reaktion an der Börse aus. Im Tradegate-Handel liegt die Essity-Aktie aktuell 4 Prozent zum Vortag im Minus bei 27,20 Euro (Stand: 23.4.2021, 8:51 Uhr). Auf Monatssicht ist die Aktie 4,2 Prozent im Plus, im Jahresvergleich hat sie 0,7 Prozent an Wert verloren.

Trotz der pandemiebedingten Probleme hat Essity weiter ein solides Geschäftsmodell. Für 2020 haben die Schweden ihre Jahresdividende um 8 Prozent angehoben. Die Aktie ist mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2021 von 18 weiterhin günstig bewertet.

Essity ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie nachhaltige Mittelklasse. Ein Porträt des Unternehmens finden Sie hier.

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Essity AB:  ISIN SE0009922164 / WKN A2DS20

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