Zeugt die Investition in Tesla-Aktien von der tiefgrünen Ausrichtung dieses ETFs? / Foto: Tesla

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ETF-Test: UBS ETF (LU) MSCI USA Socially Responsible

Ein weiterer ETF im Test – und ein weiterer ETF-Name, der schon eine Barriere aufbaut: UBS ETF (LU) MSCI USA Socially Responsible UCITS ETF (hedged to EUR). UBS, geht's nicht doch ein bisschen klarer und ausdrucksstärker?

Zum Inhalt des ETFs: Die UBS verspricht, er investiere nicht in Kohle, Öl und Atomkraft, zumindest weitgehend nicht. Und es würden zusätzliche Ansprüche an Nachhaltigkeit und CO2-Ausstoß gestellt. 118 US-Aktien sind im ETF. Die Schweizer Großbank UBS investiert selbst übrigens durchaus in Kohle- und Ölunternehmen.

Finanzen/Risiko

Der ETF startete im November 2015 und hat sich finanziell stark entwickelt. Auf ein Jahr gesehen hat er 43,1 Prozent an Wert gewonnen. Eine sehr ordentliche Entwicklung, auch wenn er damit hinter dem weltweiten Aktienindex MSCI World zurückbleibt, der im selben Zeitraum 60,1 Prozent im Plus ist. In fünf Jahren hat der ETF 91,3 Prozent zugelegt und schlägt damit den MSCI World, der 89,4 Prozent gewann.

Die Jahresgebühr von 0,25 Prozent ist wie bei den meisten Nachhaltigkeits-ETFs recht niedrig. Die Kursschwankungen fielen auf drei Jahre gesehen moderat aus. ECOreporter empfiehlt eine Haltedauer von fünf, besser sieben Jahren.

Nachhaltigkeitskonzept

Der ETF legt nach zwei voneinander unabhängigen Methoden in 118 US-Unternehmen an. Zum einen wendet er das "Best-in-Class-Prinzip" an: Die Unternehmen müssen bei einer ESG-Bewertung zum nachhaltigsten Viertel ihrer Branche gehören. ESG steht für Umwelt (E wie Environment), Soziales (S wie Social) und gute Unternehmensführung (G wie Governance). Und zum zweiten sollen die Unternehmen in ihrer Branche zu den 50 Prozent gehören, die am wenigsten CO2-Emissionen verursachen.

Mit diesem Verfahren bildet der ETF einen Index des US-Finanzdienstleisters MSCI ab. Für die Auswahl und Bewertung der Aktien ist MSCI verantwortlich.

Der ETF ist zudem „hedged to Euro“. Das bedeutet, er ist durch einen fest bestimmten Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar gegen Wechselkursrisiken abgesichert.

Ausschlusskriterien

Der ETF schließt Unternehmen aus, die mindestens 5 Prozent ihrer Umsätze mit Alkohol, Pornografie, Glücksspiel, genetisch veränderten Organismen oder Schusswaffen erzielen. Vollständig tabu sind Umsätze mit kontroversen Waffen oder Kohle, draußen bleiben müssen zudem Tabakproduzenten, Öl- und Gasförderer, Atomkraftwerksbetreiber und Unternehmen, die Reserven an fossilen Brennstoffen halten.

Wie nachhaltig ist dieser ETF?

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