Die GLS Bank will zu mehr Fairness in Sozialen Medien beitragen. / Foto: GLS Bank

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GLS Bank unterzeichnet Community Kodex für digitale Kommentarspalten

Hass, Desinformation und digitale Angriffe prägen die Debatten in sozialen Netzwerken – mit direkten Folgen für den demokratischen Diskurs. Mit dem neuen Kodex für Community Management setzen zwölf Organisationen aus Wirtschaft, Medien, Verwaltung und Zivilgesellschaft erstmals Standards dafür, wie diese Räume verantwortungsvoll moderiert werden. Mit dabei ist auch die Bochumer GLS Bank.

Der Community Kodex des Bundesverbands der Community Manager legt Grundprinzipien für das Moderieren und Eingreifen von Community Manager*innen in Sozialen Medien fest. Ziel ist, dass ihre Arbeit Verzerrungen reduziert und weniger dominanten Stimmen Raum gibt.

Die gemeinsame Botschaft: Professionelle Moderation ist keine optionale Aufgabe, sondern Voraussetzung für funktionierende digitale demokratische Öffentlichkeiten. Rouven Kasten, Community Manager der GLS Bank, hebt die Bedeutung des Kodex für den täglichen Spagat im digitalen Raum hervor: „Gerade in konfliktreichen Kommentarspalten ist es wichtig, dass Community Management nicht nur reaktiv verstanden wird. Es ist ein aktiver Beitrag zu fairer, demokratischer und verantwortungsvoller Kommunikation.“ Der Kodex passe sehr gut zur GLS als werteorientierte Bank. „Er stärkt demokratische Diskurse, klare Moderationsregeln, Schutz vor Diskriminierung und die Rolle des Community Managements“, so Kasten.

Von Campact bis zu den Stadtwerken Neuwied

Den Kodex haben die Community-Management-Expertin Vivian Pein sowie Oliver Saal und Teresa Sündermann vom Projekt Civic.net der Amadeu Antonio Stiftung initiiert und mit einem sektorübergreifenden Bündnis entwickelt. Zur Veröffentlichung unterzeichneten folgende Organisationen den Kodex: Alondra Social, Amadeu Antonio Stiftung, Campact, CommunityCamp, Conversario, CSD Deutschland, Das Nettz, GLS Bank, Penemue, Neue deutsche Medienmacher*innen, SocialHub, Stadtwerke Neuwied.

Der Kodex für Community Management ist ein gemeinsames Bekenntnis zu acht Leitprinzipien für verantwortungsvolle Moderation in digitalen Räumen. Er richtet sich an Unternehmen, Medien, Parteien und Behörden, also an alle Organisationen, die Online-Communities unterhalten. Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Handlungsfelder:

  • Verantwortungsvolle Moderation: Klare Regeln, konsequentes Vorgehen gegen Hassrede, Orientierung an Menschenwürde und demokratischen Prinzipien.
  • Schutz von Community Manager*innen: Bessere Arbeitsbedingungen, klare Zuständigkeiten und Strukturen sowie Maßnahmen zum Schutz vor psychischer Belastung.

Mehr zu dem Kodex lesen Sie unter www.communitykodex.de. Der Kodex ist offen für weitere Unterzeichner*innen.

ECOreporter-Tests von nachhaltigen Fonds der GLS Bank finden Sie hier.

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