Zellstofffabrik von Svenska Cellulosa in Östrand. / Foto: Unternehmen

  Nachhaltige Aktien

Holzkonzern Svenska Cellulosa verdient weniger

Der Forstkonzern und Holzverarbeiter Svenska Cellulosa hat im ersten Quartal 2020 weniger Umsatz gemacht als im Vorjahr. Die Corona-Krise hat bislang einen geringen Einfluss auf die Geschäfte des schwedischen Unternehmens.

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Svenska Cellulosa setzte im ersten Jahresviertel 2020 umgerechnet 441,53 Millionen Euro um. Das entspricht einem Rückgang zum ersten Quartal im Vorjahr von 6 Prozent. Negativ wirkte sich auf den Umsatz nach Angaben des Unternehmens die Fusion mit dem französischen Holzverarbeiter Groupe ISB aus. Bislang sei keine vollständige Eingliederung des übernommenen Unternehmens erfolgt.

Der operative Gewinn von Svenska Cellulosa belief sich im ersten Quartal auf umgerechnet 57,8 Millionen Euro und fiel damit im Vorjahresvergleich um 46 Prozent. Der Gewinn pro Aktie halbierte sich im Vergleich zum Vorjahr und lag bei 0,064 Euro.

Die Auswirkungen des Coronavirus auf die Herstellung und Nachfrage nach den Produkten von Svenska Cellulosa seien bisher begrenzt, heißt es vom Unternehmen. Man verfüge über eine stabile Finanzlage und eine gute Liquidität. Dennoch könne Svenska Cellulosa nicht ausschließen, dass das Geschäftsergebnis unter der Pandemie leiden könnte, heißt es weiter.

Die Aktie von Svenska Cellulosa notiert im Handel an der Börse Frankfurt aktuell bei 9,39 Euro (27.4.2020, 8:11 Uhr). Die Aktie hat auf Monatssicht 10,4 Prozent an Wert gewonnen, auf Sicht von zwölf Monaten liegt sie 20,5 Prozent im Minus.

ECOreporter hat Essity, das Tochterunternehmen des schwedischen Konzerns, das die bekannten Zewa-Taschentücher produziert, hier vorgestellt. Essity ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie der Kategorie Nachhaltige Mittelklasse.

Svenska Cellulosa SCA ISIN SE0000112724 / WKN 856193     

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