Das Negativzinsniveau wirkt sich mittlerweile auch auf Steuervorauszahlungen aus. / Foto: Pixabay

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Kapitalertragssteuer: Keine Vorabpauschale für Fonds in 2022

Zu Jahresanfang mussten Fondsanlegerinnen und -anleger bislang eine Vorabpauschale für Erträge aus thesaurierenden Fonds an den Fiskus zahlen. Im nächsten Jahr wird diese Pauschale nicht anfallen.

Der Grund: Die Vorabpauschale fußt auf dem Basiszins, den die Bundesbank am ersten Börsentag des Vorjahres berechnet. Und am 4. Januar 2021 war dieser Basiszins negativ, er lag bei minus 0,45 Prozent. Die Vorabpauschale fällt deshalb negativ aus und wird Anfang nächsten Jahres nicht erhoben. Angenehme Folge für Anlegerinnen und Anleger: Sie müssen sich Ende Dezember keine Gedanken darüber machen, ob ausreichend Barmittel auf ihren Verrechnungskonten vorhanden sind.

Die Vorabpauschale wird grundsätzlich nur für Fonds fällig, die ein positives Jahresergebnis erzielen und erhaltene Dividenden in neue Fondsanteile anlegen, also thesaurieren. Um Berechnung und Einzug der Vorabpauschale kümmern sich die Depotbanken.

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