Linde ist seit der Übernahme des US-Konkurrenten Praxair der weltgrößte Industriegasekonzern. / Foto: Unternehmen

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Linde: Erstes Quartal lief nach Plan, weitere Entwicklung ist ungewiss

Der Industriegase-Weltmarktführer Linde meldet gute Zahlen für die ersten drei Monate 2020, kappt aber seine Prognose für das Gesamtjahr.

Im ersten Quartal ging der Umsatz des britisch-irischen Konzerns um 3 Prozent zum Vorjahr auf 6,7 Milliarden US-Dollar zurück. Ohne Berücksichtigung von Währungseffekten und ähnlichen nicht-operativen Einflüssen stieg der Umsatz um 1 Prozent.

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Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn erhöhte sich um 9 Prozent auf rund 1 Milliarde US-Dollar. Der bereinigte Gewinn pro Aktie legte um 12 Prozent auf 1,89 US-Dollar zu.

Trotz des guten ersten Quartals hat Linde seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr nach unten korrigiert. Im besten Fall erwartet der Konzern jetzt einen Gewinnanstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Sollte die Corona-Krise noch bis Mitte des vierten Quartals andauern, müsse hingegen mit einem Gewinnrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich gerechnet werden. Bislang war Linde für 2020 von einem Gewinnanstieg um 10 bis 13 Prozent ausgegangen.

Die Linde-Aktie hat gestern (7.5.2020) im Xetra-Handel 1 Prozent an Wert gewonnen. Zum Handelsschluss stand sie bei 169,40 Euro. Auf Monatssicht hat die Aktie 4,5 Prozent an Wert gewonnen. Auf zwölf Monate gesehen liegt sie 4,8 Prozent im Plus.

Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2020 von 23 ist die Linde-Aktie derzeit kein Schnäppchen, aber auch noch nicht zu teuer. ECOreporter empfiehlt die Aktie als Langfristinvestment.

Linde ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Reihe Dividendenkönige. Zum ausführlichen Unternehmensporträt gelangen Sie hier.

Linde plc: ISIN IE00BZ12WP82 / WKN A2DSYC

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