Dividendenkönige sind Aktiengesellschaften, die kontinuierlich ihre Dividenden erhöhen. Aufgrund der Corona-Krise zahlen allerdings auch einige Dividendenkönige aktuell keine Dividende. / Foto: Pixabay

06.05.20 Aktientipps , Aktien-Favoriten

Nachhaltige Dividendenkönige: Bis 19 % Plus trotz Corona

Auch die 15 nachhaltigen ECOreporter-Favoriten-Aktien der Kategorie Dividendenkönige sind nicht immun gegen das Coronavirus. Aber einige erweisen sich in der aktuellen Krise als sehr robust. Bei welchen Aktien lohnt sich derzeit der Einstieg – und welche sollten Sie links liegen lassen?

Die ECOreporter-Dividendenkönige tragen ihren Namen, weil sie seit vielen Jahren Dividenden zahlen und ihre Ausschüttungen regelmäßig erhöhen. Darauf können sich Anleger momentan allerdings nicht mehr verlassen: Denn auch bei einigen ECOreporter-Dividendenkönigen ist derzeit wegen der Corona-Krise ungewiss, ob Anleger eine Dividendenzahlung erhalten. Immerhin: Das Pleiterisiko ist bei allen 15 Unternehmen aktuell vergleichsweise gering. ECOreporter hat sich die Verschuldungssituation seiner Dividendenkönige angesehen und keine gravierenden Probleme in der Kapitalstruktur festgestellt (mehr dazu können Sie hier lesen).

 

Bei diesen Aktien kann sich der Einstieg lohnen

SAP: Geringe Einbußen durch Corona

Die Aktie von SAP hat auf Sicht von einem Monat 11 Prozent an Wert gewonnen (Stand 5.5.2020, 17:30 Uhr). Für das erste Quartal 2020 meldete der Walldorfer Softwarekonzern gute Zahlen. SAP erwartet bislang nur moderate Auswirkungen der Corona-Krise auf die Geschäftsentwicklung. Die Prognose für 2020 hat das Unternehmen leicht gesenkt. Für das Gesamtjahr rechnet das Management mit einem Umsatzrückgang von ungefähr 1 Milliarde Euro. Der Gewinn soll um 500 Millionen Euro geringer ausfallen als ursprünglich erwartet.

Wirtschaftlich steht SAP nach wie vor glänzend da. Der Konzern gehört zu den Weltmarktführern für Unternehmens-Software, und das Geschäft mit Cloud-Angeboten wächst rasant. Für das Geschäftsjahr 2020 liegt das erwartete KGV bei 19,5. Damit ist die Aktie nach wie vor nicht zu hoch bewertet. Analysten raten mehrheitlich zum Kauf. Sie sehen bei der Aktie auf Jahressicht im Schnitt ein Aufwärtspotenzial von ungefähr 18 Prozent. 

Fresenius: Krisenresistentes Geschäftsmodell

Die wirtschaftliche Situation des Gesundheitskonzerns Fresenius ist eigenen Angaben zufolge trotz der Corona-Krise gut. Die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens aus Bad Homburg würden in der Krise gebraucht, teilte Fresenius Ende März mit. Der Konzern hält trotz der Corona-Pandemie an seinen Zielen für 2020 fest. Der Umsatz soll im laufenden Jahr währungsbereinigt um bis zu 7 Prozent steigen. Beim Gewinn erwartet Fresenius eine Verbesserung um bis zu 5 Prozent.

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