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Nachhaltige Aktien, Fonds / ETF
Norwegischer Staatsfonds: Diese Verluste drohen in schweren Krisen
Der Norwegische Staatsfonds ist der größte staatliche Investmentfonds der Welt. Seine Manager planen die Zusammensetzung sehr langfristig und haben jetzt analysiert, wie sich verschiedene Krisen auf Aktienportfolios auswirken können.
Der Staatsfonds hat sich mit zwei derzeit besonders relevanten Themen auseinandergesetzt: geopolitischen Risiken durch Kriege und hohe Zölle sowie der Finanzmarktdominanz der großen US-Techkonzerne.
Die Analysten des Fonds kommen zu dem Schluss, dass auch sehr breit gestreute Aktienportfolios zwischenzeitlich 30 bis 40 Prozent an Wert verlieren können, wenn Ereignisse wie etwa Kriege eintreffen, „die gleichzeitig eine große Zahl von Märkten, Anlageklassen und Sektoren betreffen“. Diese Einbußen ließen sich auch durch Versuche, frühzeitig auf Krisensignale zu reagieren, nur schwer verhindern.
Verlieren die in den letzten Jahren stark gestiegenen großen Tech-Aktien an Wert, weil etwa die KI-Blase platzt, kalkuliert der Norwegische Staatsfonds in breit diversifizierten Aktienportfolios mit zwischenzeitlichen Verlusten von 18 bis 35 Prozent, weil selbst gut gestreute Portfolios einen hohen Tech-Anteil haben (und die Renditen davon in den letzten Jahren erheblich profitierten).
Kurseinbrüche gehören an der Börse dazu
Das mit dem Konzentrationsniveau verbundene Risiko müsse derzeit akzeptiert werden, teilt der Fonds mit. Seine Manager empfehlen weiterhin einen Aktienanteil von etwa 70 Prozent im Gesamtportfolio – Obergrenzen für einzelne Länder oder Wirtschaftsbereiche nennen sie nicht.
Mehr zum Norwegischen Staatsfonds und wie Anlegerinnen und Anleger seine Strategie für ihre Investments nutzen können, lesen Sie hier.
Auch ECOreporter rät weiterhin zu hohen Aktienquoten im Depot, da keine andere Anlageklasse ein besseres Rendite-Risiko-Verhältnis bietet – trotz immer wieder auftretender heftiger Rückschläge an der Börse. Wichtig ist, langfristig investiert zu bleiben. Breit gestreute Fonds- und ETF-Depots waren bislang ab einer Laufzeit von 15 Jahren fast immer im Plus, selbst wenn sie mehrere Börsencrashs verdauen mussten.
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