Aktientipps, Nachhaltige Aktien

Orsted: Gewinn sinkt um 15 Prozent

Der dänische Energiekonzern Ørsted meldet für das erste Quartal 2019 rückläufige Umsatz- und Gewinnzahlen, sieht sich allerdings weiterhin auf Kurs.

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Der Umsatz des auf Windenergie spezialisierten Unternehmens sank im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Der Nettogewinn ging um 15 Prozent auf 350 Millionen Euro zurück.

Ørsted begründet die Rückgänge mit positiven Einmaleffekten im ersten Quartal 2018. Laut Konzernleitung liegen die neuen Zahlen im Rahmen der Erwartungen. Ørsted hält unverändert an seiner Geschäftsprognose für 2019 fest.

Der Konzern hat vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass er in Taiwan zwei große Offshore-Windparks mit einer Gesamtkapazität von 900 Megawatt (MW) und in den USA einen 338-MW-Windpark errichten wird. Außerdem sind weitere Offshore-Projekte in Frankreich, den Niederlanden und den USA geplant. Darüber hinaus will das dänische Unternehmen den amerikanischen Solarspeicherentwickler Coronal Energy übernehmen.

Ørsted hat heute ein Aktienrückkaufprogramm gestartet. Bis 22. Mai sollen 191.000 eigene Aktien (0,05 Prozent des Gesamtvolumens) erworben werden, die Kosten dafür sollen maximal 14,3 Millionen Euro betragen.

Die Ørsted-Aktie notiert im Tradegate-Handel aktuell bei 69,40 Euro (02.05., 8:56 Uhr). Im letzten Monat ist der Kurs um knapp 1 Prozent gestiegen, auf Sicht von zwölf Monaten liegt die Aktie 27 Prozent im Plus.

ECOreporter hat die Aktie von Ørsted hier ausführlich analysiert.

ISIN DK0060094928 / WKN A0NBLH

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