ProCredit ist weiterhin in der Ukraine tätig, hat seine dortigen Risiken aber gesenkt. / Foto: Pixabay

  Nachhaltige Aktien, Finanzdienstleister

ProCredit-Aktie: Plus 76 % in einem Jahr

Trotz des weiterhin schwierigen Ukraine-Geschäfts hat die vor allem in Südost- und Osteuropa tätige ProCredit-Bankengruppe im letzten Jahr ihren Gewinn vervielfacht und will eine hohe Dividende zahlen. Wie attraktiv ist die Aktie der Frankfurter Konzernmutter ProCredit Holding AG?

ProCredit legte 2023 sowohl bei den Zinserträgen als auch bei den Provisionseinnahmen kräftig zu, der operative Gewinn stieg von knapp 340 auf 412,5 Millionen Euro. Weil die Risikovorsorge in der Ukraine deutlich zurückgefahren werden konnte, erhöhte sich der Nettogewinn von 16,5 auf 113,4 Millionen Euro.

In der Ukraine fallen weniger Kredite aus

Die Einlagen der Bankengruppe stiegen um mehr als 15 Prozent auf knapp 7,3 Milliarden Euro – vor allem wegen des wachsenden Privatkundengeschäfts. Die harte Kernkapitalquote, eine wichtige Kennzahl zur Einschätzung der finanziellen Stabilität einer Bank, lag Ende 2023 bei 14,3 Prozent und damit deutlich über dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestwert von 4,5 Prozent. 2022 betrug sie 13,5 Prozent. Der Anteil der ausgefallenen Kredite sank von 3,3 auf 2,7 Prozent, in der Ukraine von 11,9 auf 6,3 Prozent.

Nachhaltige Kredite machten im letzten Jahr laut ProCredit mehr als 20 Prozent des Gesamtvolumens aus. Etwa ein Drittel des Geldes ging an Erneuerbare-Energien-Projekte. Mittelfristig möchte die Bankengruppe eine nachhaltige Kreditquote von 25 Prozent erreichen.

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