Profirad mit Shimano-Teilen. / Foto: Unternehmen

15.10.20 Nachhaltige Aktien

Shimano: Auf zwei Rädern zur Klimawende

Ketten, Bremsen, Schaltungen, Pedale, seit einigen Jahren auch Motoren für E-Bikes –Shimano ist Weltmarktführer bei Fahrradkomponenten. Wie nachhaltig ist der japanische Konzern? Und lohnt sich der Einstieg in die Aktie?

Der Fahrradindustrie ging es schon vor der Corona-Pandemie gut. Das Virus hat den Branchenboom noch verstärkt. Menschen suchen Alternativen zu Bus und Bahn, machen Fahrradurlaub statt Fernreisen. Branchenverbände erwarten, dass diese Trends auch nach der Corona-Zeit anhalten werden.

Der Shimano-Konzern, der 2021 seinen 100. Geburtstag feiert, erzielt 80 Prozent des Umsatzes mit seiner Fahrradsparte, den Rest überwiegend mit Anglerausrüstung. Die wichtigsten Märkte sind Asien und Europa, die zusammengenommen etwa 85 Prozent des Umsatzes ausmachen. Shimano beschäftigte Ende 2019 in 30 Ländern über 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Komponenten für grüne Mobilität

Das Kerngeschäft von Shimano ist nachhaltig. Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel, und je mehr Menschen aufs Rad umsteigen, desto mehr freut sich das Klima.

Shimano bereitet das Wasser für seine Produktion in eigenen Anlagen auf und versucht, mit möglichst wenig Chemikalien auszukommen. Zudem bemüht sich das Unternehmen, seinen CO2-Ausstoß zu senken, beteiligt sich an Aufforstungen von Wäldern und unterstützt Bildungsprojekte für benachteiligte Kinder.

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