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Siemens Gamesa knackt Milliardengrenze

Siemens Gamesa hat einen neuen Großauftrag aus den USA erhalten. Damit erreicht der deutsch-spanische Windanlagenbauer bei seinen SG 4.5-145-Windkraftturbinen eine verkaufte Kapazität von mehr als 1 Gigawatt.

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Siemens Gamesa soll 30 SG 4.5-145-Turbinen und 36 Turbinen vom kleineren Typ SG 2.7-129 für den Windpark Milligan im US-Bundesstaat Nebraska liefern. Auftraggeber ist der Grünstromprojektierer EDF Renewables, mit dem Siemens Gamesa bereits bei mehreren Windkraftprojekten zusammengearbeitet hat. Im Auftrag ist auch ein Service-Vertrag für die installierten Anlagen enthalten. Der Windpark Milligan soll bis Ende 2020 fertigstellt sein.

Siemens Gamesa hatte Anfang Mai gute Geschäftszahlen veröffentlicht (ECOreporter berichtete hier). Vor wenigen Tagen meldete das Manager Magazin, dass das Unternehmen an einer Übernahme des insolventen Konkurrenten Senvion interessiert sei (mehr dazu können Sie hier lesen).

Die Aktie von Siemens Gamesa notiert im Tradegate-Handel aktuell bei 14,53 Euro (23.05., 9:08 Uhr). Der Kurs ist im letzten Monat um 5 Prozent gefallen. Auf Sicht von zwölf Monaten liegt die Aktie 3 Prozent im Plus.

Siemens Gamesa steht wirtschaftlich solide da und hat gute Zukunftsaussichten. Aufgrund der jüngsten Kursrückgänge ist die Aktie nicht mehr zu hoch bewertet. Anleger können mit einer kleinen Position einsteigen.

Lesen Sie auch den aktuellen ECOreporter-Überblick über die Entwicklung der Windaktien.

Siemens Gamesa Renewable Energy S.A: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8

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29.04.19
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