21.05.19 Nachhaltige Aktien

Wird Senvion von Siemens Gamesa oder Toshiba übernommen?

Die Suche nach einem Investor für den angeschlagenen Windanlagenbauer Senvion ist möglicherweise bereits vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens beendet. Einem Bericht des Manager Magazins zufolge sollen Siemens Gamesa und Toshiba Interesse an einer Übernahme des deutsch-luxemburgischen Unternehmens haben.

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Dem Bericht zufolge prüfen Siemens Gamesa und Toshiba derzeit einen Erwerb von Senvion. Der neue Eigentümer könnte im Rahmen eines Insolvenzplans einsteigen oder nur das operative Geschäft von Senvion übernehmen. Angeblich soll sich auch der US-Finanzinvestor Blackstone für Senvion interessieren. Laut Manager Magazin hat Blackstone dem Senvion-Mehrheitsaktionär Centerbridge bereits vor dem Insolvenzantrag dessen Anteile abkaufen wollen, ist dabei aber am Widerstand der Gläubiger gescheitert.

Die Investmentbank Rothschild, die von Senvion mit der Suche nach einem Investor beauftragt worden ist, strebt eine Lösung vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens Anfang Juli an.

Senvion hatte Anfang April Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen kann den Geschäftsbetrieb aufgrund eines Kredits über 100 Millionen Euro momentan aber noch aufrechterhalten.

Die Senvion-Aktie hat heute nach Bekanntwerden der Übernahmegerüchte mehr als 21 Prozent an Wert gewonnen und steht aktuell im Xetra-Handel bei 0,94 Euro (21.05., 15:42 Uhr). Auf Sicht von zwölf Monaten liegt die Aktie 92 Prozent im Minus.

Lesen Sie auch den aktuellen ECOreporter-Überblick über die Entwicklung der Windaktien.

Senvion S.A.: ISIN LU1377527517 / WKN A2AFKW

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