Nordex-Windräder in Brasilien. / Foto: Unternehmen

14.05.19 Aktientipps , Nachhaltige Aktien , Aktien-Favoriten

Windaktien: Weltweit mehr Windräder – welche Aktie profitiert?

Der Weltmarkt für Windkraftanlagen floriert. Dennoch hat es bei Windaktien auch Kurskorrekturen gegeben. Sind das Einstiegsgelegenheiten? Erfahren Sie mehr in unserem Windaktien-Überblick.

Aktien von Windanlagenbauern wie Vestas, Siemens Gamesa und Nordex unterlagen Kurskorrekturen, Windstromerzeuger und -projektierer blieben eher stabil. Welche Aktie bietet noch Chancen?

Vestas: Hohes Auftragsvolumen – aber auch hohe Bewertung

Die Auftragslage bei Vestas ist nach wie vor gut. Für das Auftaktquartal des Jahres meldete das Unternehmen zuletzt Aufträge für Anlagen mit einer summierten Kapazität von 3 Gigawatt.

Das Vestas-Management erwartet für 2019 einen Umsatz von 10,75 bis 12,25 Milliarden Euro. Laut Analysten-Schätzungen soll der Umsatz 2020 um 4 Prozent und der Gewinn um mehr als 15 Prozent anwachsen. Die Analysten gehen für 2019 im Schnitt von einem Gewinn von ungefähr 790 Millionen Euro aus.

Aktuell steht die Vestas-Aktie an der Börse Xetra bei 72,50 Euro (14.5., 8:30 Uhr) und notiert damit 14 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. In den letzten sechs Monaten hat die Vestas-Aktie ein Kursplus von 15,4 Prozent erzielt.

Die Aktie hat beim aktuellen Kurs ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2019 von um die 19, wenn man den erwarteten Gewinn für das laufende Jahr zugrunde legt. Angesichts der relativ hohen Bewertung und wieder abflauender Börsenkurse sollten Neueinsteiger die Aktie von der Seitenlinie beobachten. Investierte Anleger sollten dabeibleiben. ECOreporter bleibt bei der Einschätzung: Die Aktie ist gut, aber nicht mehr günstig. 

Vestas ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie der Kategorie Mittelklasse. Ein Unternehmensporträt finden Sie hier.

Siemens Gamesa: Gute Aussichten, moderate Bewertung

Das deutsch-spanische Windkraftunternehmen Siemens Gamesa konnte seinen Umsatz im ersten Halbjahr seines Geschäftsjahres 2018/19 um 6 Prozent zum Vorjahr steigern. Der Nettogewinn war in der ersten Jahreshälfte 2018/19 fast doppelt so hoch wie im Vorjahr.

Wie in der Windkraftbranche üblich, rechnet Siemens Gamesa in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres mit einem besseren Geschäft. Etwas mehr als 10 Milliarden Euro Umsatz sollen am Ende des Jahres in den Büchern stehen bei einem geschätzten Gewinn von 267 Millionen Euro. In den kommenden Jahren rechnen Experten mit weiteren Steigerungen beim Umsatz und Gewinn.

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