Offshore-Windkraftanlage von Siemens Gamesa. / Foto: Unternehmen

06.11.19 Aktientipps , Nachhaltige Aktien

Siemens Gamesa streicht weitere 600 Stellen

Siemens Gamesa reagiert auf den wachsenden Preisdruck in der Windkraftbranche. Der deutsch-spanische Windradbauer will in den nächsten zwei Jahren weltweit 600 Stellen in der Verwaltung streichen.

In Europa stockt der Ausbau der Windenergie. Genehmigungsverfahren werden komplizierter und dauern länger, strengere Auflagen schränken die möglichen Bauplätze ein. Dadurch steigt der Konkurrenzdruck, die Preise sinken. Das hat auch Siemens Gamesa in den letzten Monaten zu spüren bekommen. Das Unternehmen meldete gestern gesunkene Margen für das Ende September abgelaufene Geschäftsjahr 2018/2019 (ECOreporter berichtete hier).

"Wir müssen unser Geschäft anpassen und uns auf kommende Herausforderungen vorbereiten", kommentierte eine Siemens Gamesa-Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur pressetext die geplanten Stellenstreichungen. "Es braucht produktivere Windturbinen zu besseren Preisen.“

Ende September hatte Siemens Gamesa bereits angekündigt, 600 Arbeitsplätze an zwei dänischen Produktionsstandorten abzubauen (ECOreporter berichtete hier).

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