Siemens Gamesa erwirbt einige Geschäftsbereiche des insolventen Senvion-Konzerns. / Foto: Senvion

21.10.19 Aktientipps , Nachhaltige Aktien

Siemens Gamesa kauft Unternehmensteile von Senvion

Siemens Gamesa übernimmt für 200 Millionen Eure Teile des insolventen norddeutschen Konkurrenten Senvion. Was bedeutet das für die Aktie des deutsch-spanischen Windkonzerns?

Die Transaktion umfasst einen Großteil des europäischen Onshore-Servicegeschäfts von Senvion sowie alle dazugehörigen Vermögensgegenstände, das gesamte geistige Eigentum von Senvion sowie das Werk für Onshore-Rotorblätter im portugiesischen Vagos.

Siemens Gamesa verspricht sich von der Übernahme eine Stärkung seiner Wettbewerbsposition auf dem europäischen Markt und geht davon aus, in Zukunft ein breiteres Spektrum an Windturbinen warten zu können. Durch die Übernahme eines Service-Portfolios von Senvion mit einem Volumen von  8,9 Gigawatt (GW) erhöht sich die von Siemens Gamesa gewartete Turbinenleistung an Land auf fast 69 GW.

"Diese Transaktion ist ein wichtiger Schritt nach vorne für Siemens Gamesa“, sagt Markus Tacke, Geschäftsführer von Siemens Gamesa. "Die Einbindung der Service-Geschäftsbereiche von Senvion ermöglicht es uns, das Wachstum in einem wichtigen Marktsegment voranzutreiben und unsere Kapazitäten in Deutschland und anderen wichtigen europäischen Märkten entscheidend zu erweitern, während die Rotorblattfertigung uns hilft, Risiken im schwierigen Handelsumfeld zu minimieren. Wir bringen gute Mitarbeiter und gute Geschäftsaktivitäten in unser Unternehmen ein, das ist ein Gewinn für alle Beteiligten.“

Im Zuge der Übernahme sollen rund 2.000 Mitarbeiter von Senvion zu Siemens Gamesa wechseln.

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