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Stablecoins: Geld verdienen mit nachhaltigen Kryptowährungen?
Das Thema Stablecoins taucht derzeit in vielen Finanz-Blogs auf. Eignen sich die Coins für nachhaltige Investments?
Stablecoins sind Kryptowährungen, haben mit bekannten Kryptos wie Bitcoin und Ethereum aber nur wenig zu tun. Denn sie sind keine Spekulationsobjekte, sondern orientieren sich an Währungen wie dem US-Dollar. Deshalb schwanken ihre Kurse anders als etwa der des Bitcoin für gewöhnlich nur minimal.
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Digitales Bargeld
Die wichtigsten Stablecoins wie Tether oder USD-Coin sind durch „reale“ Währungen gedeckt und dienen als flexibler Ersatz für diese, weil mit ihnen etwa Auslandsüberweisungen schneller ausgeführt oder Geldreserven bequem und wertstabil geparkt werden können. Ihre Verbreitung ist mittlerweile enorm, 2024 wurden weltweit Stablecoins im Wert von fast 28 Billionen Dollar bewegt. Fachleute vergleichen die Coins mit Bargeld – sie sind Brückenwährungen, die sich für den Zahlungsverkehr nutzen lassen.
Aber genau wie Bargeld eignen sich Stablecoins kaum für die Geldanlage, denn sie bringen keine nennenswerte Rendite. Wirkliche Gewinne sind nur mit riskanten Leihgeschäften möglich, von denen private Anlegerinnen und Anleger die Finger lassen sollten.
Hinzu kommt: Stablecoins werden nicht von staatlichen Stellen, sondern von privaten Unternehmen herausgegeben. Gehen die pleite, droht der vollständige Verlust des investierten Kapitals. Und für die Coins gilt auch nicht die gesetzliche Einlagensicherung. Außerdem sind einige von ihnen nicht durch physische Währungen gedeckt, sondern versuchen mit Algorithmen den Kurs stabil zu halten. 2022 funktionierte das beim damals sehr beliebten Stablecoin Terra nicht, der Kurs brach zusammen.
Fazit
Aus Renditesicht sind Stablecoins keine sinnvolle Geldanlage. Da sie auch kaum nachhaltige Wirkung erzeugen und wie alle Kryptowährungen viel Energie verbrauchen, rät ECOreporter grundsätzlich von Investments in Stablecoins ab.