UPM-Kymmene besitzt 850.000 Hektar Wald in Finnland, Uruguay und den USA. / Foto: Pixabay

  Nachhaltige Aktien

UPM-Kymmene: Wie nachhaltig ist Europas größter Papierkonzern?

UPM-Kymmene stellt Holz, Papier und Zellstoffe her – aus eigener Forstwirtschaft. Dazu Biokraftstoffe und Grünstrom. Lohnt sich aktuell der Einstieg in die Aktie?

Mit fast 19.000 Mitarbeitern und über 50 Produktionsstätten in zwölf Ländern ist UPM-Kymmene einer der weltweit führenden Papierhersteller (Stand September 2020). Das finnische Unternehmen produziert Papiere für Magazine sowie Fein-, Spezial- und Zeitungspapiere. UPM-Kymmene beliefert den Weltmarkt zudem mit Eukalyptus-, Birken- und Weichholzzellstoff für verschiedenste Einsatzbereiche. Außerdem produziert das Unternehmen zertifiziertes Schnittholz aus nordischen Kiefern und Fichten.

Biokraftstoffe und saubere Energie

Weitere Bereiche von UPM-Kymmene sind Biokraftstoffe und Energie. Das Tochterunternehmen UPM Biofuels produziert Bio-Diesel und Bio-Naphtha (Rohbenzin) als Alternativen zu fossilen Kraftstoffen. UPM Energy, der zweitgrößte Stromerzeuger Finnlands, gewinnt Grünstrom aus Wasser- und Blockheizkraftwerken. Die gesamte Erzeugungskapazität der UPM Group beträgt 2.800 Megawatt. Seit einigen Jahren versucht das Unternehmen zudem, in den Sparten Biochemikalien (UPM Biochemicals) und Biomedizin (UPM Biomedicals) auf Holzbasis weitere Geschäftsfelder aufzubauen.

UPM-Kymmene entstand 1996 durch den Zusammenschluss der Unternehmen Kymmene Oy und Repola Oy. Im Jahr 2001 übernahm UPM-Kymmene die Augsburger Papierfabrik Haindl. Im Dezember 2010 kaufte das Unternehmen die Myllykoski Corporation und die Rhein Papier GmbH.

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