Hektar Nektar möchte zukünftig auch Imkerei-Zubehör anbieten. / Foto: Unternehmen

  Crowd-Investment

Verdienen mit Bienen: Crowd-Investment mit bis zu 5,5 % Zins

Das Wiener Start-up Hektar Nektar betreibt eine Online-Plattform, über die Bienenvölker verkauft werden. Um die Plattform weiter ausbauen zu können, sammelt das Unternehmen derzeit Geld über die Crowd ein.

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Hektar Nektar wurde im Oktober 2017 von Mark und Martin Poreda gegründet, nachdem sie ihre Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu an Xing verkauft hatten. Auf www.hektarnektar.com können Bienenvölker ver- und gekauft werden, für den Transport ist eigens eine spezielle Bienen-Versandbox entwickelt worden.

Hektar Nektar will durch die Plattform mithelfen, die Bienenpopulation in Deutschland und Österreich in den nächsten zehn Jahren um 10 Prozent zu erhöhen. Um die Aktivitäten ausweiten und zukünftig auch Imkerei-Zubehör anbieten zu können, wirbt das Unternehmen auf der Crowd-Plattform Conda (www.conda.de) Geld ein. Ein ECOreporter-Porträt von Conda finden Sie hier.

Bis zu 5,5 Prozent Zinsen plus eventuell Wertsteigerungszinsen

Anleger können sich ab 100 Euro über ein Nachrangdarlehen an dem Projekt beteiligen. Das Darlehen läuft sieben Jahre und soll mit 4,5 Prozent pro Jahr verzinst werden. Wer bis einschließlich heute (16.07.) einsteigt, soll einen Bonuszins von 1 Prozent pro Jahr erhalten.

Die Zinszahlungen sind jährlich zum 30. Juni vorgesehen, die Rückzahlung des Darlehens soll am Ende der Laufzeit erfolgen. Außerdem will Hektar Nektar den Anlegern zum Ende der Laufzeit Wertsteigerungszinsen zahlen, falls sich der Wert des Unternehmens bis dahin erhöht haben sollte.

Die Fundingschwelle für das Crowd-Investment liegt bei 50.000 Euro, das Fundinglimit bei 300.000 Euro. Aktuell sind 160.200 Euro investiert (16.07., 9:45 Uhr).

Bei dem Crowd-Investment handelt es sich um ein qualifiziert nachrangiges partiarisches Darlehen, das an die Hektar Nektar GmbH vergeben wird. Falls das Unternehmen insolvent werden sollte, werden zuerst die anderen Gläubiger bedient (der Darlehensgeber wird als "nachrangig" bedient). Die Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

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