Mehrfamilienhaus in Schweden mit Wänden von VST. / Foto: Unternehmen

  Anleihen / AIF

VST Building Technologies AG legt Anleihe mit 7 Prozent Zins auf

Der österreichische Baustoffhersteller VST Building Technologies AG hat eine neue Anleihe mit einer Laufzeit bis 2024 (WKN A2R1SR) auf den Markt gebracht. Sie bietet einen Zinskupon von 7 Prozent bei einer Stückelung von 1.000 Euro und kann seit gestern gezeichnet werden.

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Die VST AG mit Sitz in Leopoldsdorf in der Nähe von Wien ist spezialisiert auf Schalung von Betonelementen. Die Schalungsplatten werden erst vor Ort mit Zement ausgegossen. Nach dem Aushärten des Betons werden sie nicht wieder abmontiert, sondern verbleiben im Bauwerk. Vorgefertigt werden die Platten aus Faserzement in einem eigenen Werk in Nitra (Slowakei). Durch die patentierte Technik kann VST zufolge ressourcenschonender gebaut werden als mit herkömmlichen Verfahren. Zudem kommt die von VST entwickelte Technologie bei Passivhäusern zum Einsatz.

Die neu emittierte Anleihe ist nachrangig und unbesichert. Die Zinsen werden halbjährlich jeweils zum 28. Juni und 28. Dezember ausgeschüttet. Die Anleihe hat eine Laufzeit vom 28.6.2019 bis zum 27.6.2024. Im Rahmen der Emission sollen Anleihenanteile bis zu einer Höhe von 15 Millionen Euro ausgegeben werden. Die Anleihe soll nach Abschluss der Zeichnungsphase am Open Market in Frankfurt notiert werden.

Die Mittel aus der Anleihenemission dienen VST zur Refinanzierung der aktuellen Anleihe 13/19, zur Übernahme der Premiumverbund-Bautechnik GmbH und zur Ausweitung des Werks in Nitra. Der hohe Zinskupon deutet es bereits an: Die Anleihe ist nur für risikoaffine Anleger geeignet.

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