Elektrolyseur von Nel. Wie attraktiv ist die Aktie? / Foto: Unternehmen

  Nachhaltige Aktien

Wasserstoff-Aktie Nel: Viele Aufträge, aber tiefrote Zahlen

Nel-Aktionäre brauchen weiterhin viel Geduld. Auch in den letzten Monaten hat das norwegische Wasserstoffunternehmen wieder mehr Verlust als Umsatz erzielt. Zuletzt gingen sogar die Absatzzahlen zurück. Hoffnung macht der hohe Auftragseingang.

Nel entwickelt Wasserstofftankstellen für Pkw und Nutzfahrzeuge und baut Anlagen zur Wasserstoffproduktion, sogenannte Elektrolyseure. In beiden Geschäftsbereichen gibt es noch keinen stabilen Massenmarkt.

Im dritten Quartal 2022 setzte Nel 183 Millionen Norwegische Kronen (17,5 Millionen Euro) um. Im Vorjahreszeitraum waren es 20 Prozent mehr. Das Unternehmen verkaufte weniger Tankstellen und Elektrolyseure als erhofft. Weil die Personalkosten deutlich stiegen und ältere Aufträge teils nur geringe Margen hatten, verdoppelte sich der operative Verlust fast auf 260 Millionen Kronen (knapp 25 Millionen Euro).

Positiv entwickelte sich der Auftragsbestand: Er verdoppelte sich zum Vorjahr auf 2,1 Milliarden Kronen (200 Millionen Euro). Zudem erhöhte sich der Bestand an liquiden Finanzmitteln um 20 Prozent auf 3,5 Milliarden Kronen (335 Millionen Euro).

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