Die EU könnte ihren Strombedarf theoretisch komplett mit Wind- und Solaranlagen decken. / Foto: K.-U. Häßler, Fotolia

14.10.19 Erneuerbare Energie , Meldungen

Wind und Sonne könnten den EU-Strombedarf sechsmal decken

Selbst eine Verhundertfachung der aktuellen Solarleistung in der EU würde nur wenig Landfläche erfordern. Das ist eines der Ergebnisse einer neuen Studie der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU.

Die Mitarbeiter der Forschungsstelle haben für 276 Regionen in den 28 EU-Mitgliedsstaaten die mögliche Landnutzung analysiert. Ihr Fazit: Aus Wind und Sonne könnte jeweils das Dreifache der Strommenge gewonnen werden, die im Bezugsjahr 2016 insgesamt in allen EU-Ländern benötigt wurde. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten – ohne Berücksichtigung technischer Fortschritte – nur auf 1,4 Prozent der gesamten EU-Fläche Solaranlagen installiert sein. Anlagen auf Gebäudedächern seien in diesem Wert enthalten. Um den dreifachen EU-Strombedarf mit Windkraft zu decken, seien 16 Prozent der verfügbaren Fläche notwendig.

Lesen Sie auch die aktuellen ECOreporter-Überblicke über die Solaraktien und die Windaktien.

Verwandte Artikel

11.10.19
EWS-Studie: Wind- und Solarstrom bremsen den Anstieg der Strompreise
 >
13.09.19
Der deutsche Windmarkt schwächelt – wo bieten sich Chancen für Anleger?
 >
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x