Der Ausbau der Windenergie in Deutschland kommt derzeit nur schleppend voran. / Foto: Pixabay

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Windenergie-Ausschreibung: Erneut schwache Nachfrage

Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse der Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land zum Gebotstermin 1. August 2019 veröffentlicht. Das Wettbewerbsniveau ist weiter gesunken.

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Ausgeschrieben war eine Stromerzeugungskapazität von 650 Megawatt (MW). Eingereicht wurden Gebote mit einem Gesamtvolumen von lediglich 208 MW. Ein Gebot war wegen eines Formfehlers ausgeschlossen worden, alle übrigen 32 Gebote erhielten einen Zuschlag.

Der durchschnittliche Zuschlagswert ist der für diese Runde geltende Höchstwert von 6,20 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh). Es gingen ausschließlich Gebote zu 6,20 ct/kWh und 6,19 ct/kWh ein. Die Zuschläge des Gebotstermins haben eine sechs Monate kürzere Realisierungsfrist als Zuschläge der kommenden Ausschreibungen zu den Gebotsterminen am 1. September und 1. Oktober 2019.

Kein Bieter hat die Privilegien für Bürgerenergiegesellschaften in Anspruch genommen. Die 32 Zuschläge verteilen sich mehrheitlich auf Gebote in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen (mit jeweils acht Zuschlägen), Niedersachsen (fünf) und Thüringen (vier).

Die zu diesem Gebotstermin am 1. August nicht vergebenen Mengen werden im Jahr 2022 zusätzlich ausgeschrieben.

Bereits die letzte Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land mit dem Gebotstermin 1. Mai 2019 war deutlich unterzeichnet gewesen. Damals waren für ein Ausschreibungsvolumen von 650 MW Gebote von lediglich 295 MW eingereicht worden. Über die Hintergründe der geringen Nachfrage hat ECOreporter hier berichtet.

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