Mikrofinanzfonds erzeugen eine hohe soziale Wirkung: Sie vergeben Kleinstkredite an arme Menschen, die sich eine wirtschaftliche Existenz aufbauen wollen. / Foto: BiB

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Bank im Bistum Essen: KCD Mikrofinanzfonds - III nimmt wieder Geld an

Wegen der Corona-Krise hatte die Bank im Bistum Essen (BiB) seit 2020 kein neues Anlegergeld mehr für ihren KCD Mikrofinanzfonds - III angenommen. Mittlerweile ist der Einstieg in den Fonds wieder möglich.

Die BiB hatte die Neuzeichnungen ausgesetzt, um in der Krise vorsichtiger investieren und sich auf die Zusammenarbeit mit bestehenden Kreditkunden konzentrieren zu können. Mittlerweile habe sich „die Lage der Mikrofinanzmärkte im Vergleich zur Situation vor einem Jahr deutlich beruhigt“, teilt der stellvertretende BIB-Abteilungsleiter Auslandskunden Martin Kreysern auf Anfrage von ECOreporter mit und erläutert: „Die Liquiditätsnöte des Vorjahres sind Vergangenheit. Komplizierter ist die Qualität der Kreditportfolien. Viele Mikrounternehmer:innen konnten zwar ihre Kreditraten zwischenzeitlich aussetzen oder senken und so die Laufzeiten ihrer Kredite verlängern. Doch die große Frage ist, ob sie ihre Raten auch zukünftig zuverlässig leisten können. Dies erhöht für uns als Fondsmanager die Anforderungen an die Auswahl und die Analyse unserer Partnerinstitutionen.“

Kreysern erwartet im nächsten Jahr „eine weitere Erholung des Mikrofinanzsektors“. Man fahre jedoch „auf Sicht, denn der Mangel an Impfstoffen in unseren Partnerländern und neue Virusvarianten können schnell zu neuen Verwerfungen führen“.

ECOreporter hat hier vier Mikrofinanzfonds eingehend getestet.

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