Corona-bedingte Einschränkungen der Wirtschaft machen auch vor der Grünstrombranche nicht halt. / Fotomontage: ECOreporer

  Erneuerbare Energie, Meldungen

Bremst Corona die Energiewende aus?

2020 dürften zum ersten Mal seit 20 Jahren weniger Grünstromanlagen errichtet werden als im Vorjahr. Das geht aus einem Bericht der Internationalen Energie-Agentur (IEA) hervor.

Die IEA rechnet damit, dass in diesem Jahr weltweit Windparks, Solaranlagen und andere Erneuerbare-Energien-Kraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 167 Gigawatt ans Netz gehen werden. Das wären 13 Prozent weniger als 2019. Den Hauptgrund für den Ausbaustau sieht die Agentur in Projektverzögerungen aufgrund der Corona-Pandemie. Bei der Solarenergie erwartet die IEA 18 Prozent weniger neu installierte Kapazität als im Vorjahr. Bei der Windenergie soll das Minus 12 Prozent betragen.

Die Agentur geht davon aus, dass 2021 wieder das Ausbauniveau von 2019 erreicht wird. Dies sei jedoch zu wenig, um die internationalen Klimaziele zu erreichen. Daher empfiehlt die IEA Regierungen, bei ihren aktuellen Konjunkturprogrammen Erneuerbare Energien besonders zu fördern.

Lesen Sie auch unsere aktuellen Überblicke über Windaktien und Solaraktien.

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