DHL Group-Chef Tobias Meyer hat kein Verständnis für die Ablehnung der Portoerhöhung im deutschen Postgeschäft. / Foto: imago images, Jürgen Heinrich

  Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten

DHL Group: Ärger über abgelehnte Porto-Erhöhung

Der Bonner Logistikkonzern DHL Group darf das Porto im deutschen Postgeschäft 2024 nicht erhöhen. Tobias Meyer, Vorstandsvorsitzender des ECOreporter-Aktien-Favoriten, hat nun sein Unverständnis dafür deutlich gemacht.

Die Bundesnetzagentur hatte den Antrag der DHL Group auf eine Erhöhung des Portos für Briefe und Postkarten für 2024 Anfang August abgelehnt. Der Konzern erwirtschafte im Briefgeschäft mit Privatkunden einen Gewinn, begründete die Bundesnetzagentur die Entscheidung. Die Briefpreise reichten aus.

Unzufrieden mit den Gewinnen

"Wir können nicht nachvollziehen, wie man zu dieser Entscheidung kommen kann", sagte der DHL-Chef Meyer jetzt der "Süddeutschen Zeitung". Die Inflation sei höher als in der Planung, die Kosten dramatisch angestiegen und der Ertrag gesunken, so Meyer. "Es stellt sich schon die Frage: Ist von den Regulierern und der Politik überhaupt gewünscht, dass wir das Brief-Geschäft weiter betreiben und hier investieren?"

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