Beatmungsgerät von Drägerwerk. / Foto: Unternehmen

  Nachhaltige Aktien

Drägerwerk liefert weniger Beatmungsgeräte an Bundesregierung

Ursprünglich hatte die Bundesregierung beim Lübecker Medizintechnikhersteller Drägerwerk wegen der Corona-Pandemie 10.000 Beatmungsgeräte bestellt. Jetzt einigten sich Regierung und Unternehmen darauf, die Lieferungen einzustellen.

Bislang hat die Bundesregierung laut Drägerwerk 1.557 Beatmungsmaschinen erhalten. Angesichts der Entwicklung der Corona-Pandemie habe man sich in beiderseitigem Einvernehmen darauf verständigt, keine weiteren Geräte zu liefern. Allerdings wird der Bund Unternehmensangaben zufolge eine Entschädigung für die nicht abgenommenen Beatmungsmaschinen an Drägerwerk zahlen. Das Unternehmen will die frei gewordenen Produktionskapazitäten nutzen, um Geräte für andere Länder zu produzieren, in denen die Corona-Situation schwieriger ist.

Die Drägerwerk-Aktie notiert aktuell im Tradegate-Handel bei 67,00 Euro (14.9.2020, 9:19 Uhr). Auf Wochensicht hat die Aktie 2,3 Prozent an Wert verloren, auf einen Monat gesehen liegt sie 13 Prozent im Minus. Im Jahresvergleich notiert die Aktie 52 Prozent im Plus.

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Drägerwerk AG & Co. KGaA Vz.: ISIN DE0005550636 / WKN 555063

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