Der Spezialfonds Encavis Infrastructure Fund II beteiligt sich an Kauf und Betrieb von fünf deutschen Solarparks. / Symbolbild: Encavis AG

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Encavis Asset Management und Badenova kaufen deutsche Solarparks

Die Encavis Asset Management AG (Encavis AM) und der Freiburger Energie- und Umweltdienstleister Badenova wollen gemeinsam ihr Portfolio an erneuerbaren Energien in Deutschland ausbauen. Die Kooperation umfasst Photovoltaikanlagen an fünf Standorten in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, wie die Partner am heutigen Dienstag mitteilten.

Die Unternehmen wollen die Solaranlagen demnach gemeinsam mit weiteren Investoren erwerben und betreiben. Die Anlagen haben eine Erzeugungsleistung von insgesamt 45,5 Megawatt (MW). Die Encavis AM ist eine Tochter des Hamburger Solar- und Windparkbetreibers Encavis.

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Für den Kauf haben sich Badenova mit 49 Prozent und der Spezialfonds Encavis Infrastructure Fund II mit 51 Prozent an zwei Projektgesellschaften beteiligt. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt laut Mitteilung im mittleren zweistelligen Millionenbereich, eine genaue Summe wurde nicht genannt.

Die Encavis AM soll nach Projektabnahme die Geschäftsführung, das technische Anlagencontrolling und auch die kaufmännische Betriebsführung übernehmen. Die Photovoltaikparks sind auf Freiflächen an Bahn- und Autobahntrassen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern von der Trianel Energieprojekte errichtet worden. Seit dem 15. Juni 2021 sind alle Projekte ans Stromnetz angeschlossen.

Einstiegschancen bei Encavis?

Die Aktie des Encavis AM-Mutterkonzerns Encavis AG steht im Xetra-Handel aktuell bei 15,22 Euro und ist damit 2,6 Prozent im Minus zum Vortag (Stand: 27.7.2021, 9:41 Uhr). Auf Monatssicht ist die Aktie 1,8 Prozent im Minus, im Jahresvergleich hat sie 16,1 Prozent zugelegt.

Die Encavis-Aktie ist schon seit Monaten beliebt bei sogenannten Shortsellern, auch Leerverkäufer genannt, die auf sinkende Kurse wetten. Mehr dazu lesen Sie hier. ECOreporter sieht bei Encavis aber unverändert hohes Potenzial, die Aktie ist mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)  für 2021 von 34 derzeit allerdings nicht günstig bewertet. Die aktuellen Rücksetzer können daher auch Einstiegschancen schaffen.

Schon jetzt können sehr langfristig orientierte Anlegerinnen und Anleger über einen Neueinstieg nachdenken. Defensiver orientierte Investoren sollten den Kurs beobachten und warten, ob er sich weiter Richtung eines KGVs von 30 bewegt, was einem Kurs um die 13 Euro entspräche. Aktionäre sollten bei der Encavis-Aktie aber die Bereitschaft mitbringen, weitere kurzfristige Schwankungen auszuhalten.

Encavis ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Grüne Spezialwerte.

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Encavis AG:   ISIN DE0006095003 / WKN 609500

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