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Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie
Energiekonzern ERG trotzt im zweiten Quartal schwachem Wind
Der italienische Solar- und Windkonzern ERG hat sich im zweiten Quartal 2025 trotz schwacher Windverhältnisse gut geschlagen. Das Unternehmen steigerte seinen Gewinn und erreichte nach eigener Aussage Fortschritte beim Ausbau des Portfolios.
Zwischen April und Juni erzielte ERG ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 128 Millionen Euro, ein Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf das komplette erste Halbjahr betrachtet, musste ERG im Jahresvergleich einen Rückgang des EBITDA um 3 Prozent auf 274 Millionen Euro hinnehmen – hauptsächlich wegen einer geringeren Windstromerzeugung in ganz Europa.
Windverhältnisse sollen sich normalisieren
Aus demselben Grund sank der Nettogewinn auf sechs Monate betrachtet von 128 Millionen Euro im Vorjahr auf 78 Millionen Euro. Im zweiten Quartal hingegen steigerte ERG auch das Nettoergebnis um 21 Prozent auf 34 Millionen Euro.
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Angesichts der schwachen Windverhältnisse sei er "mit den Ergebnissen des zweiten Quartals zufrieden, die dank des Beitrags der neu installierten Kapazitäten in Europa und den Vereinigten Staaten ein Wachstum gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2024 verzeichnen", erklärte ERG-Chef Paolo Merli.
Der Wachstumskurs wurde demnach mit der Inbetriebnahme eines Windparks in Nordirland, der Inbetriebnahme der ersten Energiespeicheranlage der Gruppe und der Genehmigung neuer Wind- und Solarkapazitäten fortgesetzt. Außerdem habe man für ein kürzlich repowertes Kraftwerk einen langfristigen Stromabnahmevertrag mit einem führenden italienischen Energieversorger abgeschlossen.
Für das Gesamtjahr prognostiziert ERG weiterhin ein EBITDA in einer Spanne von 540 bis 660 Millionen Euro. Das Unternehmen erwartet eine Rückkehr zu normalen Windverhältnissen.
Attraktive Dividendenrendite
Die ERG-Aktie notiert im Tradegate-Handel aktuell unverändert zum Vortag bei 20,12 Euro (Stand: 22.8.2025, 11:44 Uhr). Auf Monatssicht ist die Aktie 3,3 Prozent im Plus, im Jahresvergleich ging es für den Kurs 13,6 Prozent abwärts.
Für die ERG-Aktie ging es seit ihrem Allzeithoch 2022 bis März diesen Jahres abwärts, seitdem kann der Kurs sich etwas erholen. Der Konzern baut seinen Anlagenbestand stetig aus und wuchs zuletzt trotz Herausforderungen am Strommarkt. Unsicherheiten schafft wie bei nahezu allen Erneuerbare-Energie-Unternehmen die Situation in den USA.
Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der Aktie für 2025 ist mit 16 vor diesem Hintergrund nicht niedrig. Die erwartete Dividendenrendite bei attraktiven 5,2 Prozent. Ein Einstieg erfordert einen langen Atem.
ERG S.p.A.:
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