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Leitzins bleibt bei 2,0 % – was das für nachhaltige Investments bedeutet
Die Europäische Zentralbank lässt ihre Leitzinsen wie erwartet unverändert – trotz Inflationsdruck durch den Iran-Krieg. Banken, die ihr überschüssiges Geld bei der EZB parken, bekommen dafür weiterhin 2,0 Prozent Zinsen. Bleiben damit auch Angebote für Fest- und Tagesgeld stabil? Und was bedeutet die Zinsentwicklung für die Kurse nachhaltiger Aktien, Anleihen, ETFs und Fonds? ECOreporter sagt Ihnen, worauf Sie jetzt achten sollten.
Die EZB hatte den Einlagenzins seit Sommer 2022 auf den Rekordwert von 4,0 Prozent angehoben, um die hohe Inflation in Europa einzudämmen. Hohe Zinsen sorgen dafür, dass Geld teuer ist und deshalb die Nachfrage nach Gütern sinkt – in der Folge geht auch die Inflation zurück, weil bei einer geringeren Nachfrage die Preise sinken.
Weil der Plan der EZB aufgegangen ist, sinken die Leitzinsen seit Mitte 2024 wieder. Mittlerweile bewegt sich die Inflationsrate schon seit einigen Monaten um den Zielwert der Zentralbank von 2,0 Prozent. Im Februar verteuerten sich Waren und Dienstleistungen in der Eurozone um durchschnittlich 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, im Januar waren es 1,7 Prozent. Die EZB sieht daher aktuell keinen Grund, die Leitzinsen zu verändern. Allerdings könnten die wegen des Iran-Krieges stark gestiegenen Preise für Öl, Gas und Transporte aus Asien die Inflation in den nächsten Monaten wieder deutlich anziehen lassen.
Lesen Sie im Premium-Bereich, was die Leitzinsen für Tages- und Festgeld bedeuten, worauf Sie bei Aktien jetzt achten sollten und welche attraktiven Investitionsmöglichkeiten immer noch ein gute Idee sein können.
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